
Seit drei Monaten können sich Menschen, die Hass im Netz erfahren, in Thüringen an eine Beratungsstelle wenden. Die hat inzwischen gut zu tun – und erwartet vor allem mit Blick auf ein Ereignis im kommenden Jahr noch mehr Anfragen.

Im Juni 2021 fuhr in Kanada ein Rechtsextremist in eine muslimische Familie, die sich auf dem Bürgersteig aufhielt. Nun muss er sich vor Gericht verantworten. Der Vorwurf lautet: Mord aus Hass.

Wer gegen Minderheiten hetzt, bewegt sich im Internet nicht in einem rechtsfreien Raum. Die Polizei in Sachsen-Anhalt ermittelt immer öfter gegen die Hasskriminalität im Netz.

Wer Hass im Netz erfährt, kann sich in Hamburg jetzt schnell wehren. In der Hansestadt wurde dafür ein Onlineportal freigeschaltet. Justizsenatorin Gallina strebt eine bundesweite Lösung an.

Kriegspropaganda, Lügen, Hass und Hetze – von all dem soll es im Internet bald weniger geben. Die EU hat sich auf ein wegweisendes Digitalgesetz verständigt.

Trotz Pandemie suchten im Jahr 2021 viele Menschen Hilfe beim hessischen Beratungsnetzwerk. Insgesamt wurden 214 Beratungsfälle dokumentiert

Immer mehr Hass, immer mehr Hetze, immer mehr Rassismus – neue Zahlen aus dem Innenministerium zeichnen ein sehr düsteres Bild. Trotzdem spricht Minister Strobl nur von der „Spitze des Eisbergs“.

Es wird bedroht, bedrängt und beleidigt, mal offen und meist anonym. Eine Stuttgarter Ausstellung beleuchtet das Phänomen „Hass“ und schaut dabei auch zurück.