
Die Islamische Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) und die Hilfsorganisation Hasene International e. V. veranstalteten heute eine Konferenz mit dem Titel „Rohingya: Krise und Lösungen“. Ziel sei es, die humanitäre Krisensituation sowie mögliche Lösungswege in die Öffentlichkeit zu tragen.

Abgeordnete im Bundestag haben einen interfraktionellen Antrag an die Bundesregierung gestellt. In dem fordern sie eine Klärung der Krise in Myanmar und Unterstützung für die Rohingya. Lediglich die AfD sehe keinen Handlungsbedarf.

Die Vereinten Nationen bezeichnen das Vorgehen gegen die muslimische Minderheit der Rohingya in Myanmar als Genozid. Die Schuldigen müssten zur Verantwortung gezogen werden.

Amnesty International liegen Beweise für eine ethnische Säuberung an den Rohingya vor. Ein UN-Hochkommisar nennt die Situation in Myanmar „ein Paradebeispiel für ethnische Säuberung“.

Am 11.07.1995 wurde in Bosnien ein Völkermord begangen. Esra Ayari nahm an dem alljährlichen Friedensmarsch und der anschließenden Gedenkfeier am Massenbegräbnis in Srebrenica teil. Sie schreibt über ihre Eindrücke.

Heute vor 22 Jahren wurde in Bosnien ein Völkermord begangen. Mitten in Europa ermordeten serbische Soldaten mehr als 8.000 muslimische Bosnier in Srebrenica. Seither erinnern Muslime an sie.

Heute vor 21 Jahren wurde in Bosnien ein Völkermord begangen. Mitten in Europa ermordeten serbische Soldaten mehr als 8.000 muslimische Bosnier. Esra Lale sprach mit Zeitzeugen und Hinterbliebenen, die nur eines wollen: Srebrenica darf nicht vergessen werden!
Als das serbische Militär vor 20 Jahren die UN-Schutzzone Srebrenica stürmte und mehr als 8000 Muslime ermordete, versuchte Tarik Samarah als junger Mann in Sarajevo den Krieg zu überleben. Heute ist er Fotograf und möchte mit seiner Arbeit an die Vergessenen erinnern.
Islamische Religionsgemeinschaften in Deutschland gedenken den Genozid von Srebrenica und rufen zur Teilnahme an Kundgebungen und Schweigemärschen auf.
Der 11.07 wird als Jahrestag des Massakers in Srebrenica gehandelt. Stellvertretend für viele bosnische Muslime befragten wir den Islamwissenschaftler Esnaf Begic, der sich an die besagte Zeit erinnert und wünscht, dass es ihm andere gleichtun, ohne dabei den Völkermord zu relativieren.