
Die Christlich-Muslimische Friedensinitiative hat die Möglichkeit eines öffentlichen Gebetsruf der Moscheegemeinden in Köln begrüßt.

Das Kölner Modellprojekt zum Gebetsruf hat erneut eine Diskussion ausgelöst. Ilhan Bilgü schreibt, was es mit dem „Muezzinruf“ aus religiöser Sicht auf sich hat.

Einer repräsentativen Untersuchung halten nur 18 Prozent der Menschen in Deutschland den islamischen Gebetsruf für selbstverständlich.

Moscheen können nun öffentlich zum mittäglichen Freitagsgebet rufen. In Köln wurde ein Modellprojekt gestartet. Muslimische Vertreter begrüßen den Schritt.

In einigen Städten ist über den Ramadan der Gebetsruf erlaubt. Eine erfreuliche Geste für Muslime im Rahmen der Corona-Einschränkungen.

In Wien fuhr ein Auto mit Polizeibegleitung durch die Straßen und spielte Schüsse und Muezzin-Rufe aus einem Lautsprecher ab. Der Vorfall sorgt für Aufregung.

Nach Protesten aus der Bevölkerung wird es vorerst von einer Moschee in Oberbayern keinen öffentlichen Gebetsruf per Lautsprecher geben.

Der Gebetsruf an einer Moschee in Oer-Erkenschwick darf nach einem Gerichtsentscheid freitags weiter öffentlich vollzogen werden.