
Die Freitagspredigt der Muslime behandelt sowohl religiöse, als auch gesellschaftliche Themen. Jede Woche liefert IslamiQ einen Überblick.

Die dänische Regierung will das bestehende Verbot von Gesichtsverschleierungen auf Schulen und Universitäten ausweiten. Wie viele Musliminnen davon betroffen wären, ist unklar. Kritiker sprechen von Symbolpolitik.

Das israelische Parlament hat eine erste Lesung eines Gesetzentwurfs verabschiedet, der den Einsatz von Lautsprechern an Gotteshäusern einschränken soll. Kritiker sehen darin eine gezielte Einschränkung des muslimischen Gebetsrufs.

Zum Iftar ertönte in Göttingen erstmals der Gebetsruf. Für Muslime ist er Ausdruck gelebter Tradition und ritueller Praxis. Die Aktion wurde als einmaliges Ereignis durchgeführt.

Nach der erfolgreichen zweijährigen Pilotphase darf der Muezzin der Ditib-Moschee in Köln-Ehrenfeld weiterhin zum Freitagsgebet rufen.

In Krefeld dürfen Moscheen künftig öffentlich zum Freitagsgebet rufen. Ein entsprechender Vertrag wurde mit der Stadtverwaltung unterzeichnet.

Ein Jahr nach dem ersten öffentlichen Gebetsruf in Köln hat es seither keine weiteren Anträge von anderen Moscheen gebeben. Im Oktober 2024 soll das Pilotprojekt ausgewertet werden.

Die Aufregung um den ersten Gebetsruf in Köln war groß im vergangenen Jahr – doch inzwischen ist bei dem Thema Ruhe eingekehrt. Bei der Stadt sind bislang keine Anwohner-Beschwerden eingegangen – allerdings auch keine weiteren Genehmigungs-Anträge.

Der vor fast einem halben Jahr eingeführte Muezzinruf in Köln hat sich ohne Probleme etabliert. Es liegen keine Beschwerden seitens der Anwohner vor.