
Ein Graffiti mit der Aufschrift „Ratko Mladić Heroj“ an einem bosniakischen Zentrum in Oberentfelden sorgt für Entsetzen – wenige Tage nach dem Srebrenica-Jahrestag. Die Polizei ermittelt.

In Genf wurde einer Muslimin der Zutritt zu einem Restaurant verweigert, weil sie ein Kopftuch trug. Das Lokal verweist auf eine Hausregel, die grundsätzlich alle Kopfbedeckungen untersagt.

Zum 30. Jahrestag des Srebrenica-Genozids erhebt Munira Subašić ihre Stimme – gegen das Vergessen, gegen das Schweigen Europas und für Gerechtigkeit.

Die humanitäre Lage der Zivilbevölkerung im Gazastreifen soll durch zusätzliche Hilfslieferungen verbessert werden. Israel hat einem entsprechenden Abkommen nach europäischem Druck zugestimmt.

Am 11. Juli gedenkt die Welt der Opfer des Srebrenica-Genozids. Vor 30 Jahren töteten serbische Nationalisten mehr als 8.000 Muslime. Ein Überlebender und der UN-Chefankläger erinnern sich an die Gräuel.

Die unabhängige UN-Expertin Francesca Albanese erhob jüngst erneut schwere Vorwürfe gegen Israel und warf dem Land „Apartheid“ vor. Nun steht sie im Fokus der USA.

Verteidigungsminister Katz will für Palästinenser Zwangslager erbauen lassen. Ziel ist auch die Massenauswanderung.

Islamische Organisationen aus ganz Europa haben in Brüssel eine gemeinsame Erklärung zum Genozid in Gaza vorgetragen. Sie richten scharfe Kritik an die internationale Gemeinschaft. Ihre Forderungen sind klar – und zahlreich.

Ein etwa 100 Kilometer langer Gedenkweg führt Überlebende des Genozids von Srebrenica und Aktivisten durch Wälder, Berge und Dörfer. Der Völkermord von 1995 erschwert das Zusammenleben in Bosnien-Herzegowina bis heute.