
Bei einem Privatgeschäft in Österreich vereinbaren zwei Vertragspartner, sich an islamischem Recht zu orientieren. Als es zum Streit kommt, erklärt ein Gericht die Klausel für wirksam.

Die EU-Kommission hat Kritik rechtspopulistischer Abgeordneter an millionenschweren Forschungsprojekten zu Islam und Islamophobie zurückgewiesen. Sie betont die wissenschaftliche Exzellenz und verweist auf transparente Auswahlverfahren.

Ultrarechten gelingt es, Einfluss auf die US-Politik zu nehmen: Nach Kritik einer rechten Aktivistin an Einreisen medizinischer Härtefälle aus Gaza stoppt die Regierung die Visa-Vergabe.

Die spanische Kleinstadt Jumilla untersagt muslimische Feste in städtischen Sporthallen. Die Regierung sieht darin Diskriminierung und fordert die Aufhebung des Verbots.

Mehr als 100 humanitäre Organisationen wenden sich gegen einen israelischen Erlass, der sie auf Regierungslinie bringen soll. Dahinter steht nach ihrer Ansicht ein Plan zur völligen Kontrolle der besetzten Gebiete.

Die Lage in Gaza spitzt sich zu. In einer gemeinsamen Erklärung erhöhen 27 Staaten den Druck auf Israel und fordern ungehinderten Zugang für Hilfen sowie ein Ende der Hungerkrise. Deutschland fehlt erneut.

Mit einem Luftangriff ermordet Israel das Team des Senders Al-Dschasira. Darunter auch der bekannte Journalisten Anas al-Scharif. Seine letzte Botschaft war: „Vergesst Gaza nicht!“

Kein Ende des Genozids in Gaza in Sicht: Israels Sicherheitskabinett beschließt Offensive auf Gaza-Stadt. Die Bundesregierung kündigt an, Waffenexporte nach Israel einzuschränken.

In der Schweiz sorgt die Debatte über ein Kopftuchverbot im Schuldienst erneut für Kontroversen. In Worb wurde einer bereits angestellten Lehrerin gekündigt, weil sie im Unterricht ein Kopftuch trug. Muslime sprechen von einem besorgniserregenden Signal.

Trotz interner Bedenken drängt Netanjahu auf die vollständige Besetzung Gazas – ein Schritt, der weniger sicherheitspolitisch als ideologisch motiviert scheint.