
Nach den geplanten Moscheeanschlägen und der verhafteten rechten Terrorzelle fordern muslimische Vertreter mehr Schutz für Moscheen. Für viele Länder ist eine Anpassung nicht erforderlich.

Nach dem rechtsextremistischen Terrorangriff in Hanau verurteilen nun Religionsvertreter und Politiker den Anschlag und zeigen sich solidarisch mit den Angehörigen der Opfer.

Die Fatih Moschee in Bremen erhielt am Mittwoch eine Mail mit rechtsextremistischem Inhalt und einer Bombendrohung. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Zahl der rechtsextremistischen Gefährder ist stark gestiegen. Das ergibt sich aus den aktuellen Zahlen des Bundeskriminalamtes.
Zehn Menschen werden im hessischen Hanau erschossen – später wird auch der Täter tot gefunden. Ermittler gehen von einem rechtsterroristischen Motiv aus.

Zahlreiche Gegendemonstranten erschienen bei der Kundgebung in Dresden für Proteste gegen Pegida und Hauptredner Björn Höcke.

Bei einer AfD-Veranstaltung liegt ein Malbuch aus, dass von Betrachtern als rassistisch empfunden wird. Der Staatsschutz ermittelt.

Immer mehr Bundesländer wollen prüfen, ob sie ein Verbot der Vollverschleierung in ihre Schulgesetze aufnehmen. Auch an den Hochschulen sind Nikab und Burka ein Thema.

Die christliche Gefängnisseelsorge hat in Deutschland eine jahrhundertelange Tradition. Aber auch für muslimische Gefangene in den Strafanstalten wird ein solches Angebot immer wichtiger.

Nach Bombendrohungen und Festnahmen gegen Mitglieder einer rechten Terrorzelle fordern islamische Religionsgemeinschaft ein Sicherheitskonzept für Moscheen.