
Nach rassistischen Angriffen in Halle und Hanau richtet Berlin nun eine „Zentralstelle Hasskriminalität“ ein. Sie soll alle Formen vorurteilsmotivierter Straftaten fokussieren.

Islamische Religionsgemeinschaften haben auf das Coronavirus reagiert. Gemeindemitglieder werden mit Präventionsmaßnahmen sensibilisiert. In einigen Ländern wurden zudem die Freitagsgebete abgesagt.

Körperverletzung, rassistische Gewalt und Pfeffersprayeinsatz in Essen. Der Grund: Eine 50 Jahre alte Nigerianerin, die eigentlich nur einen Diebstahl anzeigen wollte. Der Essener Polizei wird racial profiling vorgeworfen.

Nach dem rassistischen Anschlag in Hanau gehen Behörden nun gegen befürwortende Kommentare im Netz vor. 84 Verfahren wurden schon eingeleitet.

Die Landtagsfraktionen von SPD, CDU und Linke wollen in Schwerin ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus und Rassismus setzen.

In Hamburg und Berlin sind Tausende Menschen auf die Straße gegangen. Sie demonstrierten gegen die EU-Flüchtlingspolitik und forderten die Aufnahme von Flüchtlingen.

Fast jeder zweite Deutsche sieht laut einer Umfrage eine Mitverantwortung der AfD für die rassistisch motivierten Morde von Hanau.

Eine Blutspur rechten Terrors zieht sich durch Deutschland – und diese muss enden. So formulieren es viele Redner im Bundestag über den Anschlag von Hanau.

In Bielefeld wurde eine 20-jährige Muslimin von einem Unbekannten islamfeindlich beleidigt und bespuckt. Außerdem habe er versucht ihr das Kopftuch runterzureißen.

Die Hutba (Freitagspredigt) wird beim wöchentlichen Freitagsgebet der Muslime gehalten und behandelt sowohl religiöse, als auch gesellschaftliche Themen. IslamiQ liefert jede Woche einen Überblick.