
Ob die rassistisch motivierten Morde in Hanau oder der Mord an Walter Lübcke: Rechtsextremistisches Gedankengut kann in tödlicher Gewalt enden. Eine neue Forschungsstelle in Tübingen soll das Thema Rechtsextremismus erforschen.

Am Montag hat der Untersuchungsausschuss zum rassistischen Anschlag von Hanau erneut getagt. Zu dieser Sitzung war ein Bestatter geladen. Er lobte die Arbeit der Rechtsmedizin.

Das Land Sachsen hat ein Konzept für ein Dokumentationszentrum zum NSU-Terrorismus in Auftrag gegeben. Zwickaus Oberbürgermeisterin Arndt mahnt jedoch, den Fokus nur auf den NSU zu verengen.

Der Vater des Hanauer Attentäters wurde nach seiner zwischenzeitlichen Inhaftierung wieder freigelassen. Der 76-Jährige kam am Mittwoch in Ersatzhaft, weil er eine Geldstrafe nicht gezahlt hatte.

Im niedersächsischen Bramsche schoss ein 81-Jähriger auf einen Jugendlichen, der nun seinen schweren Verletzungen erlag. Beide sollen sich gekannt haben. Das Motiv ist noch immer unklar.

Im Jahr 2022 hat es in Deutschland täglich fast zwei Angriffe auf Muslime und Moscheen gegeben. Insgesamt wurden 569 islamfeindliche Straftaten erfasst.

Die Hutba (Freitagspredigt) wird beim wöchentlichen Freitagsgebet der Muslime gehalten und behandelt sowohl religiöse, als auch gesellschaftliche Themen. Jede Woche liefert IslamiQ einen Überblick.

Die Zahl von Angriffen auf Flüchtlingsunterkünfte hat erstmals seit 2015 wieder zugenommen. 2022 gab es 121 Angriffe – ein Plus von 73 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Laut Religionsmonitor 2023 setzten die meisten Deutschen in der Pandemie auf Familie, Nachbarschaft und Wissenschaft. Religion war vor allem für schon Gläubige wichtig. Die engagierten sich aber überproportional sozial.