Die antimuslimische Gewalt steigt in Dänemark. In den letzten drei Monaten wurden bereits zwei Mal mehrere muslimische Gräber geschändet. Von den Tätern fehlt jede Spur.

Mitte August trafen sich Islamische Gelehrte aus 20 Nationen und verabschiedeten eine Deklaration. Darin rufen sie die 1.6 Milliarden Muslime weltweit auf, sich für den Umweltschutz und gegen den Klimawandel stark zu machen.

In Belgien ist ein öffentlicher Streit um Halal-Zertifizierungen für Lebensmittel ausgebrochen. Kritiker wehren sich gegen die zunehmende Einführung von Halal-Siegeln auf belgische Produkte, auch wenn sich die Rezeptur der Lebensmittel dadurch nicht verändert.
In Wünsdorf wurden von einem Archäologen-Team der Freien Universität Berlin Überreste der ältesten deutschen Moschee ausgegraben.

In der Schweiz gibt es einen Kulturkampf am Beckenrand. Mit neuen Regeln reagieren die Basler Behörden ab nächster Saison auf Konflikte im Frauenschwimmbad.

Kopftuch und Burka als Angstsymbol? Die östlichen EU-Staaten tun sich schwer mit der Idee, muslimischen Flüchtlingen eine neue Heimat zu bieten. Im Baltikum ist eine Kopftuchdebatte entbrannt – dabei gibt es kaum kopftuchtragende Muslima.

Die Universität Zürich richtet erstmals eine Gastprofessur für islamische Theologie ein. Eine Imam-Ausbildung an der Universität ist zunächst nicht vorgesehen.

In Frankreich wurde am Wochenende eine Moschee in Brand gesetzt und fast vollständig zerstört. Die Ermittler gehen von Brandstiftung aus.

Weil die 14-Jährige Muslima Leyla ein Kopftuch trug, wurde sie von der Schulleitung nach Hause geschickt. Die Schulregeln würden das islamische Kopftuch untersagen. Doch viele sind anderer Meinung.