Hamburg

Mann beleidigt Nachbarn rassistisch und greift zur Machete

In einem Hamburger Mehrfamilienhaus geraten zwei Bewohner in Streit. Einer von ihnen greift zur Machete. Die Tat soll möglicherweise rassistisch motiviert sein

01
06
2026
Polizei, Moschee © Shutterstock, bearbeitet by iQ
Symbolbild: Polizei © Shutterstock, bearbeitet by iQ

Bei einem Streit mit einem Nachbarn hat ein 41-Jähriger im Hamburger Stadtteil Barmbek-Nord zu einer Machete gegriffen. Die beiden Männer seien am Samstagmorgen auf zwei nebeneinanderliegenden Balkonen eines Mehrfamilienhauses in Streit geraten, teilte die Polizei mit. Der Deutsche habe dabei seinen 27 Jahre alten Nachbarn aus rassistischen Motiven beleidigt und ihm zweimal mit der Hand ins Gesicht geschlagen. Danach sei der 41-Jährige zur Wohnungstür des Jüngeren gegangen und habe versucht, ihn mit einer Machete zu verletzen. Der 27-Jährige habe aber rechtzeitig die Wohnungstür schließen und dadurch den Angriff abwehren können.

Mehrere alarmierte Polizisten nahmen den 41-Jährigen fest. Ein Richter erließ den Angaben zufolge am Sonntag einen Haftbefehl. Die für Hasskriminalität zuständige Staatsschutzabteilung im Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen. Der 27-Jährige habe durch die Schläge mit der Hand leichte Verletzungen erlitten, hieß es. (dpa/iQ)

Leserkommentare

Marco Polo sagt:
Vielen Dank für diese Berichterstattung über einen Streit mit einem Deutschen in einem Hamburger Mehrfamilienhaus und einem Griff zur Machete. Berichten Sie auch über den heutigen Prozessbeginn vor dem Landgericht Regensburg wegen eines Axtangriffs in einem ICE-Zug in Niederbayern im Juli 2025 durch einen damals 20-jährigen Syrer? Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten unter anderem versuchten Totschlag und gefährliche Körperverletzung vor. Es gab mehrere verletzte Fahrgäste, nachdem diese mit einem Zimmererhammer und einer Kleinaxt attackiert wurden. Die Verletzungen waren u.a. ein Stirnbeinbruch, eine offene Fraktur des Schädeldachs und Schnittwunden. Die Geschädigten leiden noch heute unter den Folgen des Angriffs. Es sind sechs Verhandlungstage angesetzt. Der syrische Täter soll psychisch krank sein und weiterhin eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellen.
02.06.26
15:26