Einen Tag vor dem Kurbanfest haben Unbekannte versucht, eine Moschee in Aarhus in Brand zu setzen. Die Polizei ermittelt. Der Bürgermeister erklärte laut Medienberichten, er sei im Urlaub.

Nach einem versuchten Brandanschlag auf eine Moschee im dänischen Aarhus ermittelt die Polizei. Wie der Vorsitzende der betroffenen IGMG-Eyyüb-Sultan-Moschee, Selçuk Kılıç, dem Nachrichtenportal Camia Haber sagte, hätten Unbekannte in der Nacht zum Mittwoch gegen 1.00 bis 1.30 Uhr Fensterscheiben der Moschee eingeschlagen und sich Zugang zum Gebäude verschafft.
Den Angaben zufolge verteilten die Täter Benzin im Inneren der Gemeinde. Ein im Moscheegeböude wohnender Imam wurde durch die Geräusche geweckt. Als er nachsah, flohen die mutmaßlichen Angreifer, bevor sie ihr Vorhaben umsetzen konnten. Damit konnte der Imam einen größeren Schaden verhindern.
Die Polizei sei verständigt worden, jedoch erst mit Verzögerung am Einsatzort eingetroffen, hieß es weiter. Einsatzkräfte nahmen Ermittlungen auf und sperrten das Gebäude aus Sicherheitsgründen. Der Bürgermeister von Aarhus habe laut Camia Haber mitgeteilt, dass er sich derzeit im Urlaub befinde und sich nicht zum Vorfall äußern könne.
Nach Angaben des Moscheevorsitzenden ist das Gebäude derzeit nicht nutzbar. Die täglichen Gebete sollen deshalb vorübergehend in Zelten im Innenhof der Moschee stattfinden. Auch das bevorstehende Festgebet zum Opferfest werde dort abgehalten.