In der Schweiz wird seit Tagen nach einer 26 Jahre alten Medizinstudentin aus Chemnitz gesucht. Die junge Frau war zu einer Bergwanderung aufgebrochen und gilt seither als vermisst.

Eine 26 Jahre alte Medizinstudentin aus Chemnitz wird seit mehreren Tagen in den Schweizer Alpen vermisst. Nach Angaben der Kantonspolizei Bern brach die deutsch-libysche Frau am 2. Mai zu einer Wanderung im Berner Oberland auf und kehrte nicht zurück.
Die Vermisste, Abrar bin Ramadan, soll am Morgen einen Zug von Bern in Richtung Interlaken genommen haben. Geplant gewesen sei eine Wanderung vom Harder Kulm zum rund 2100 Meter hohen Augstmatthorn. Ob die muslimische Frau die Tour tatsächlich angetreten hat, ist bislang unklar. Zuletzt wurde sie im Zug im Bereich Spiez gesehen. Seitdem fehlt von ihr jede Spur.
Die Polizei veröffentlichte bereits wenige Tage später einen Fahndungsaufruf mit Foto und Personenbeschreibung. Auch mehr als eine Woche nach ihrem Verschwinden gebe es keine Hinweise auf ihren Aufenthaltsort, teilten die Behörden mit.
Die Familie der jungen Muslimin zeigt sich tief besorgt und ruft die Öffentlichkeit zur Mithilfe auf. Angehörige baten darum, Bilder der Vermissten weiterzuverbreiten und mögliche Hinweise an die Polizei weiterzugeben.
Nach Medienberichten absolviert die 26-Jährige derzeit ein Praktikum im Rahmen ihres Medizinstudiums in der Schweiz. Ihr Hauptwohnsitz liegt in Chemnitz. Die Schweizer Behörden haben inzwischen auch deutsche Sicherheitsbehörden um Unterstützung bei der Suche gebeten.