Dresden

Unbekannte schlagen und beleidigen Muslimin

In Dresden wurde eine 23-jährige Muslimin rassistisch beleidigt und körperlich angegriffen. Der Staatsschutz ermittelt.

24
09
2020
Schweinekopf
Symbolbild: Polizei © shutterstock, bearbeitet by iQ.

Drei unbekannte Männer haben in Heidenau bei Dresden eine kopftuchtragende Muslimin angegriffen und islamfeindlich beleidigt. Nach Angaben der Polizeidirektion Dresden wurde die 23-Jährige von den Unbekannten am Mittwoch zuerst geschubst und dann geschlagen. Zudem rissen ihr die Täter das Kopftuch weg.

Während des Angriffs beleidigten sie die Frau unter anderem mit islamfeindlichen und rassistischen Aussagen. Die 23-Jährige wurde leicht verletzt. Die Täter flüchteten. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen wegen Körperverletzung, Beleidigung sowie Volksverhetzung aufgenommen.

Kein Einzelfall in Dresden

Erst im Juni dieses Jahres wurde eine Muslimin und ihr drei Jahre alter Junge bei einem Übergriff durch drei Unbekannte verletzt. Einer der Unbekannten habe den Jungen geschubst, der daraufhin stürzte und sich verletzte, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Die Mutter wurden rassistisch beleidigt.

Außerdem erinnert der Ort an Marwa-El Sherbini. Die damals 31-jährige Pharmazeutin Marwa El-Sherbini wurde Opfer eines islamfeindlichen und rechtsextremen Angriffes im Dresdner Landgericht. El-Sherbini sollte am 1. Juli 2009 vor dem Landgericht Dresden als Zeugin aussagen. Der spätere Täter hatte das Opfer auf einem Spielplatz in Dresden unter anderem wegen ihres Kopftuches beschimpft und beleidigt. Während des Prozesses im Gerichtssaal wurde sie von ihm mit 16 Messerstichen erstochen. (dpa, iQ)

Leserkommentare

Kritika sagt:
L.S. Alle 3 genannteKopftuchfrauen, -- die mit dem 3järigen Jungen dabein, vom Juni in Dresden -- die vom 24 Sep. 2020 -- und die Marwa, die posthum für das Opfer aller Opfer herhalten muss. Auch wenn mitlerweiler schon wesentlich mehr wahre Muslins das Koranische im Schwertvers an der Rasse der IslamFreien vollstreckt haben, Also alle Drei haben sich rücksichtslos über die Gefühle ihrer Gastgebern - die Normalbevölkerung - hinweggesetzt; sie haben sich mit ihre feindliche Takelage ( Kopftuch ) als Unterstützer einer menschenverachtenden Ideologie zu kennen gegeben. Dabei kannten alle mit Sicherheit die feindliche Einstellung vieler Deutschen gegen Islam, Muslims und Kopftuch. Alle 3 wussten, dass unverbesserliche KopftuchFrauen gelegentlich belästigt werden.. 2 von ihnen haben bewusst auch ihre Kinder der Gefahr ausgesetzt, als sie auf's Kriegspfad gingen. Eine hat sich als abstossende Kopffrau Nota Bene mit einem Fremden mit Hund angelegt, während sie ihr kleines, schutzbesfohlenes Kind dabei hatte. Wenn sie doch damit wenigstens Ruhe gegeben hätte! Nein, sie wollte mehr - - und verlor dabei leider alles - - ihr Leben. Wenn sie vor Gericht wenigstens normal gekleidet gewesen wäre - - dann hätte der Täter vielleicht mit Suchen nur soviel Zeit verloren, dass GerichtsWärter hätten eingreifen können. Gruss, Kritika
24.09.20
23:04
Dilaver Çelik sagt:
Es ist traurig, dass nach 30 Jahren Wiedervereinigung Ostdeutschland immer noch ein Hotspot für Fremdenfeindlichkeit ist. Erst recht wenn man bedenkt, dass die Täter im bereits wiedervereinigten Deutschland geboren sind und damit keine DDR-Vergangenheit haben, in welcher die Schaffung einer homogenen Gesellschaft ideologisch aufgezwungen war. Der Kommentar des Vorkommentators ist mal wieder klassisches Victim Blaming.
25.09.20
15:13
Kritika sagt:
An Dilaver Çelik Sie verwechseln gelegentlich verwerfliche Fremdenfeindlichkeit mit wohl verdiente Islamfeindlichkeit. Kritika
28.09.20
0:10
Dilaver Çelik sagt:
Kritika, verschonen Sie mich mit Ihrem Gaslighting.
28.09.20
15:16