
Der österreichische Verfassungsgerichtshof hat Anträge gegen das geplante Kopftuchverbot für Schülerinnen unter 14 Jahren als unzulässig zurückgewiesen. Über die Verfassungsmäßigkeit des Gesetzes entschieden die Richter jedoch noch nicht.

Fotos einer neuen Mitarbeiterin der Berliner Feuerwehr mit Kopftuch in Dienstuniform haben eine neue Debatte über das Berliner Neutralitätsgesetz ausgelöst. Die Feuerwehr prüft derzeit die Rechtslage.

In Genf sollen gewählte Abgeordnete künftig keine sichtbaren religiösen Symbole mehr tragen dürfen. Das Verbot betrifft unter anderem das Kopftuch. Juristisch ist die Frage jedoch noch nicht entschieden.

Auf einem Supermarktparkplatz in Kreuzberg soll eine Frau mit Kopftuch rassistisch beleidigt und bedroht worden sein. Die Polizei nimmt eine Tatverdächtige fest.

In der Schweiz will der Lehrerverband neue Regeln zum Kopftuch an Schulen festlegen: Schülerinnen dürfen es tragen, Lehrerinnen sollen darauf verzichten. Die Debatte über Neutralität und Religionsfreiheit spitzt sich weiter zu.

Kein Kopftuch und kein Kreuz auf der Richterbank? Brandenburg plant ein Neutralitätsgesetz für die Justiz. Auch der Richterbund hat Vorstellungen, was das für die Juristenausbildung bedeuten kann.

Ein Mann ruft in Soest und Lippstadt mehrfach rechtsextreme und rassistische Parolen. Die Polizei schreitet ein. Der Staatsschutz ermittelt.

Die 20-jährige Schweizerin ist mit mit 4.772 Stimmen in den Gemeinderat in Zürich gewählt worden. Sie engagiert sich vor allem gegen Diskriminierung und Islamfeindlichkeit.

Ob beim Shopping, im Restaurant oder im Job: Millionen Menschen in Deutschland berichten von Alltagsdiskriminierung. Musliminnen mit Kopftuch sind stärker betroffen als andere Gruppen.