
Kein Kopftuch und kein Kreuz auf der Richterbank? Brandenburg plant ein Neutralitätsgesetz für die Justiz. Auch der Richterbund hat Vorstellungen, was das für die Juristenausbildung bedeuten kann.

Ein Mann ruft in Soest und Lippstadt mehrfach rechtsextreme und rassistische Parolen. Die Polizei schreitet ein. Der Staatsschutz ermittelt.

Die 20-jährige Schweizerin ist mit mit 4.772 Stimmen in den Gemeinderat in Zürich gewählt worden. Sie engagiert sich vor allem gegen Diskriminierung und Islamfeindlichkeit.

Ob beim Shopping, im Restaurant oder im Job: Millionen Menschen in Deutschland berichten von Alltagsdiskriminierung. Musliminnen mit Kopftuch sind stärker betroffen als andere Gruppen.

In Basel verliert eine alleinerziehende Mutter ihre Wohnung, nachdem Vermieter ihr Kopftuch sehen. Interessenverbände sprechen von klarer Diskriminierung.

In Berlin beleidigt ein Mann eine 16-Jährige wegen ihres Kopftuchs, zieht daran und würgt sie damit. Kein Einzelfall. Der Staatsschutz ermittelt.

In Kassel hat ein Unbekannter eine junge Muslimin rassistisch beschimpft und versucht, ihr das Kopftuch herunterzureißen. Die Polizei ermittelt und sucht Zeugen.

Nach dem Vorstoß der Berliner Grünen für Kopftücher im Polizeidienst wächst der Widerstand aus den Gewerkschaften. Sie pochen auf staatliche Neutralität und warnen vor Risiken im Einsatz.

Ein Salzburger Restaurant steht in der Kritik, weil einer kopftuchtragenden Frau die Reservierung verweigert worden sein soll. Grund: der Dresscode. Der Fall landete bei der Gleichbehandlung.

Aktuell dürfen viele Beschäftigte im öffentlichen Dienst in Berlin kein Kopftuch tragen. Die Grünen wollen das Neutralitätsgesetz abschaffen. CDU und SPD halten allerdings am Gesetz fest.