
Eine aktuelle Studie zeigt, dass die große Mehrheit terroristischer Anschläge in den USA von weißen Tätern aus rassistischen Motiven begangen wurde. Dabei fokussieren Sicherheitsbehörden vor allem potentielle muslimische Täter.
Es ist ein historisches Urteil: Nach mehr als fünf Jahren NSU-Prozess wird Beate Zschäpe als Mörderin verurteilt, bekommt lebenslänglich. Doch der juristische Streit dürfte damit noch nicht zu Ende sein: Erwartet wird, dass der Bundesgerichtshof das Urteil überprüfen muss.

In Münster gibt es einen grausamen Terroranschlag und Rechte hetzen sofort gegen Muslime. Zur Enttäuschung der Rechten handelte es sich bei dem Terroristen nicht um einen Muslim. Politiker zeigen sich entrüstet über diese Instrumentalisierung.

Islamische Religionsgemeinschaften verurteilen die Angriffe auf Moscheegemeinden und rufen Sicherheitsbehörden auf, ihre Sicherheit zu gewährleisten.

Die UN warnen vor Rassismus und Islamfeindlichkeit im Kampf gegen Terrorismus.

Rund eine Woche nach dem verheerenden Anschlag in Somalia haben sich Tausende Gläubige in der Hauptstadt zum Gebet versammelt. Die Anzahl der Todesopfer liegt zur Zeit bei 358.

Zurück auf Start: Der Terrorfall Anis Amri wird von einem neuen Untersuchungsausschuss im NRW-Landtag durchleuchtet. Brisant: Ein V-Mann der NRW-Behörden soll im Umfeld von Anis Amri selbst zu Anschlägen angestachelt haben.

In vieler Hinsicht kann man den extremistischen Terror nicht mit historischen Attentaten vergleichen. Manche Parallelen gibt es aber doch – und manches lässt sich aus der Geschichte lernen.

Die mörderischen Anschläge in Spanien haben bislang nicht zu einer breiten Stimmung gegen Muslime geführt. Bis auf Einzelfälle blieb es friedlich. Die Gründe liegen in Spaniens Geschichte.