
Aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke geht nun hervor, dass islamfeindliche Straftaten im dritten Quartal wieder gestiegen sind. Insgesamt sollen 26 Moscheeangriffe verzeichnet worden sein.

Laut Medienberichten ist die Zahl der Moscheeangriffe in Ostdeutschland seit Juni stark gestiegen. Allein in Sachsen wurden sechs Angriffe verübt.

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit hielt sich Bundeskanzlerin Angela Merkel in Dresden auf. Bei der Gelegenheit traf sie den Imam der mit Sprengstoffsätzen angegriffenen Moschee in Dresden.

In Bautzen greifen Rechtsextreme und Flüchtlinge einander an. Die Aggression der Rechten macht selbst vor Rettungswagen nicht halt. Die sächsische Kleinstadt gerät erneut in die Schlagzeilen.

Durch die Flüchtlinge aus vornehmlich muslimischen Ländern dürfte auch in Sachsen in Zukunft die Zahl derer zunehmen, die nach den Regeln des Islam hierzulande beigesetzt werden sollen. Noch sehen die großen Städte keine Probleme.

In Dresden wurden Betreiber eines Islam-Info-Standes beleidigt und mit Schweinefleisch beworfen. Im Netz kursieren Gerüchte darüber, dass Pegida-Aktivisten dahinterstecken. Die Polizei ermittelt nun.
Die islamfeindliche AfD kritisiert Mesut Özils Pilgerreise nach Mekka und die Veröffentlichung von Bildern dazu auf facebook.

Bei Sachsens AfD bleibt fast alles beim Alten. Hier ist die Bundesvorsitzende Frauke Petry unumstrittene Führungsfigur. In Satzungsfragen aber streiten sich die Mitglieder bis aufs Messer.

Der Leiter der Landeszentrale für politische Bildung will weiter am Dialog mit Pegida festhalten. Er glaubt an ein langes Fortbestehen der Bewegung, und sieht keine Alternative zum Diskurs.