
Die Opferberatungsstelle ezra registrierte im vergangenen Jahr eine Zunahme rechtsmotivierter Straftaten. Dabei zählt ezra anders als die Polizei.

Rund 30 Jahre nach einem Brandanschlag auf eine Asylbewerberunterkunft mit einem Toten in Saarlouis ist ein Rechtsextremist festgenommen worden.

Sie schickte Grußkarten mit scharfen Patronen an Moscheegemeinden und hatte Anschläge geplant. Nun muss die Rechtsextremistin für sechs Jahre ins Gefängnis.

Im Jahr 2021 hat es in Berlin deutlich mehr rechtsradikale und rassistische Delikte gegeben. Grund für den Zuwachs seien verbesserte Meldemöglichkeiten.

Das Land tut einiges im Kampf gegen Rechtsextremismus. Unter anderem finanziert es eine noch junge Dokumentationsstelle. Wie es damit vorangeht, will Wissenschaftsministerin Bauer erläutern.

Im bayerischen Landtag soll sich ein Gremium erneut mit der rechtsextremistischen Mordserie der NSU beschäftigen. Grüne und SPD haben dazu gemeinsam einen Antrag eingereicht.

Noch vor Ostern werde sie einen Aktionsplan gegen Rechtsextremismus vorlegen, hat die neue Bundesinnenministerin angekündigt. Jetzt liegt Faesers Plan vor. Konkret wird die SPD-Politikerin vor allem da, wo es um Extremisten im Staatsdienst geht.

Zwei Jahre ist es her, dass ein 43-Jähriger in Hanau neun Menschen aus rassistischen Motiven erschoss. Bundesweit wollen in den kommenden Tagen Menschen an vielen Orten zusammenkommen, um der Toten zu gedenken und ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen.

Wegen massiver Extremismus-Probleme will die Topographie des Terrors in Berlin aktuelle Entwicklungen des Rechtsextremismus aufgreifen.