Moscheeangriffe sind jene Anzeichen, die einen signifikanten Anstieg der Islamfeindlichkeit illustrieren. Gibt es einen adäquaten Ansatz, dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten? Taner Aksoy ist sich sicher, dass die gesonderte Erfassung antimuslimischer Straftaten ein elementarer Schritt zur Bewältigung des Problems sein kann.

In Dresden sind vor einer Moschee und einem Kongresszentrum zwei Sprengstoffanschläge verübt worden. Politiker und Vertreter der islamischen Religionsgemeinschaften verurteilen den Anschlag aufs Schärfste.

In Schwäbisch Gmünd in der Nähe von Stuttgart wurde eine Moschee mit Hakenkreuzen und beleidigende Schriftzüge beschmiert. Die Polizei startet einen öffentlichen Zeugenaufruf.

In einer Münchner U-Bahn wurden zwei muslimische Frauen von einem Mann islamfeindlich beschimpft und körperlich angegriffen. Der Staatsschutz ermittelt nun.

Unbekannte befestigen Schweinekopf am Eingangstor der Essener DITIB-Moschee. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Rassistisch motivierte Straftaten haben in Deutschland einen Höhepunkt erreicht. Der von Amnesty International im Juni veröffentliche Bericht „Leben in Unsicherheit – Wie Deutschland die Opfer rassistischer Gewalt im Stich lässt“ untersucht, wie weitverbreitet institutioneller Rassismus eigentlich ist. Ein Gastbeitrag von Burak Altaş.

An mehreren französischen Stränden gilt ein Burkini-Verbot. Nun zeigen Fotos wie die Polizei eine Frau zum Ausziehen ihrer Kleidung zwingt.

Anfang dieser Woche wurde ein islamisches Internat in Dänemark mit islamfeindlichen Parolen beschmiert. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen.

Laut einem Entwurf der „Berliner Eklärung“, für eine Verschärfung der deutschen Sicherheitsgesetze, fordern Innenminister von CDU und CSU ein Burka-Verbot.

In Berlin-Schöneberg versuchte ein Unbekannter einer Muslima das Kopftuch herunterzureißen. Danach habe er ihr ins Gesicht geschlagen. Die Polizei ermittelt.