
Vergangene Woche demonstrierten über 4000 ÖsterreicherInnen für mehr Selbstbestimmung der Muslime, vor allem der muslimischen Frau. Vor Ort war auch die Initiative „Dokustelle Muslime“, die für IslamiQ die aktuelle Lage der Muslime in Österreich bewertet.

Muslimische Eltern haben vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte dagegen geklagt, dass ihre Töchter zum gemischten Schwimmunterricht müssen. Nun hat das Gericht geurteilt: Die Töchter müssen am Schwimmunterricht teilnehmen.

In einem Budapester-Thermalbad wurden zwei Burkini-Trägerinnen rausgeworfen. Die rechtsnationale Propaganda im Land trägt ihre Früchte.

Viele gläubige Musliminnen tragen ein Kopftuch. Auf der Straße müssen sie dafür Beleidigungen und Anfeindungen in Kauf nehmen. Auch in Hamburg werden sie nach Angaben betroffener Frauen beschimpft, bespuckt oder gar angegriffen.

In Basel wurde zwei muslimischen Schülerinnen die Einbürgerung verweigert, weil sie nicht am Schwimmunterricht oder an Klassenfahrten teilnehmen.

In Rumänien steigt die Islamfeindlichkeit an. Zuletzt hat eine bekannte Lyrikerin von einem apokalyptischen Ende Europas geredet. Ihre Rede spiegelt die Stimmung im Land wider.

Auf die Forderung des britischen Premierministers einen Sprachtest nur für Musliminnen einzuführen, reagierten viele Musliminnen in Großbritannien empört, was sie bei twitter unter dem Hashtag #TraditionallySubmissive zum Ausdruck bringen.

Der britische Premierminister Cameron kündigte die Einführung eines Sprachtests an, den nur muslimische Migrantinnen absolvieren müssen. Männer und nichtmuslimische Migrantinnen sind von dieser Pflicht befreit.
Aufgrund der starken Zuwanderung syrisch-irakischer Flüchtlinge nach Europa, positionieren sich europäische Länder zum Thema Islam. Estland debattiert nun vor der Aufnahme von Flüchtlingen über ein Schleier-Verbot für Muslimminen.
In Österreich herrscht ein Klima des Generalverdachts gegenüber Muslimen. Dies macht sich auch beim neuen Islamgesetz bemerkbar. In seinem Beitrag macht Prof. Dr. Peter Stöger neben der Ungleichbehandlung von Muslimen auch auf eine Gegenbewegung der Solidarität aufmerksam.