Die Junge Islam Konferenz (JIK) ruft mit einem breiten Bündnis zur Einrichtung einer Enquete-Kommission „Vielfalt und gesellschaftliche Teilhabe“ auf. Hintergrund sind Forderungen nach einer Kurskorrektur in der Migrationspolitik. Der Aufruf wird auch von prominenten Muslimen unterstützt.
In ganz Deutschland werden händeringend muslimische Seelsorger gesucht. Ein Kurs in Köln will auch in diesem Jahr erneut Seelsorger für die Notfallbegleitung ausbilden und an örtliche Stellen vermitteln.
Ein neues Konzept des Integrationsministeriums Rheinland-Pfalz fasst die integrationspolitischen Leitlinien der Regierung zusammen. Ein Schwerpunkt des Integrationskonzeptes ist auch die Einbindung des Islam und der Muslime in die Gesellschaft.
Die Landesregierung in Niedersachsen verhandelt mit den muslimischen Religionsgemeinschaften über einen eigenständigen Staatsvertrag. Fatma Çamur sprach mit Ministerpräsident Stephan Weil über den geplanten Staatsvertrag.
Heute vor einem Jahr unterzeichneten die islamischen Religionsgemeinschaften einen Staatsvertrag mit dem Bundesland Bremen. Als Meilenstein gefeiert brachte der Staatsvertrag Rechte und Pflichten für die Muslime mit sich. Doch es gibt auch Dispute.
Eine neue sog. „Download-Fatwa“ des Hohen Rates für Religionsangelegenheiten der türkischen Religionsbehörde Diyanet erklärt illegale Downloads für verboten. Die religiöse Bewertung ist von allgemeiner Bedeutung.
Hilfskampagnen von Muslimen richten sich oft auf die Unterstützung von Waisen. Dies liegt am besonderen Stellenwert, den der Islam den Waisen zuerkennt. Hintergrundinformationen und zwei aktuelle Projekte aus Deutschland.
Die muslimischen Religionsgemeinschaften haben in dieser Woche nur ein Thema: Mawlîd – die Geburt des Propheten Muhammad (s). In den Predigten wird daher verstärkt das Vorbild des Propheten (s) hervorgehoben.
Im Gespräch mit Prof. Dr. Mehmet Ali Büyükkara wird die Entstehung und Verbreitung der Salafiyya-Strömung erörtert. Büyükkara gibt einen historischen Überblick, macht den Unterschied zwischen der Salafiyya damals und heute klar und nimmt auch Stellung zur Rolle moderner salafitischer Strömungen in Europa und Deutschland.
Kopftuchverbote in mehreren Bundesländern diskriminieren vor allem muslimische Fachkräfte. Den Frauen bleibt oft nur der Umzug in ein anderes Bundesland, um ihrem Beruf nachgehen zu können. Dabei braucht Deutschland die gut ausgebildeten Musliminnen.