Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen denkt laut Integrationsminister Guntram Schneider über eine rechtliche Anerkennung der muslimischen Religionsgemeinschaften nach. Auch eine Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts sei möglich.
Die jüngsten Entwicklungen innerhalb der Evangelischen Kirche in Deutschland und auch bei ihren regionalen Kirchen wecken Hoffnungen für den interreligiösen Dialog. Die Kirche denkt über ihre Standpunkte zum Thema Missionierung nach.
Neuer Tiefpunkt im Streit um die islamische Theologie am Standort Münster. Die Rektorin der Universität Münster, Ursula Nelles, stellt das Beiratsmodell für islamische Theologie infrage. Es wird gemunkelt, Nelles sei von den jüngsten Entwicklungen enttäuscht.
Der Weg zu einem islamischen Religionsunterricht in Nordrhein-Westfalen gestaltete sich schwierig, und viele Hürden mussten erst überwunden werden. Meryam Saidi-Abdessadki gibt einen Überblick über die Entwicklung und den heutigen Stand.
In die Diskussion um den umstrittenen Professor Mouhanad Khorchide und das Zentrum für Islamische Theologie hat sich jetzt auch das Wissenschaftsministerium in Nordrhein-Westfalen eingeschaltet. Es will schlichten. Ein Termin für ein Gespräch steht jedoch noch nicht fest.
Blutige Schweineköpfe in der Moschee und Hakenkreuze an Moscheetüren. Nur zwei Fälle, die das Ausmaß des Hasses gegen Muslime in Schweden zusammenfassen. Muslime fürchten in dem einst toleranten Land um ihre Sicherheit. Aber auch in Deutschland zeigen sich Muslime besorgt.
Erstmals hat ein Sprecher des Koordinationsrates der Muslime (KRM) am Neujahrsempfang eines Bundespräsidenten teilgenommen. KRM-Sprecher Bekir Alboğa sieht die Einladung als wichtiges Signal und bedankte sich beim Bundespräsidenten.
Mouhanad Khorchide hat sich erstmals deutlich zu Spekulationen über einen Rückzug geäußert. Der umstrittene Münsteraner Professor erklärte, er denke nicht an Rückzug. Die Kritik an seiner Theologie und Person nannte er politisch motiviert.
Eine neu gegründete Fachschaft am Zentrum für Islamische Theologie (ZIT) erklärt, das ZIT dürfe nicht an einer einzigen Person gemessen werden. Gleichzeitig stärkt die Fachschaft den Basisbezug der Studierenden.
Die Universität Münster hat die konstituierende Sitzung des Beirats für das „Zentrum für Islamische Theologie“ (ZIT) erneut verschoben. Als Grund wurden Zeitprobleme bei der Abstimmung der noch zu besetzenden Plätze genannt.