
Niedersachsens Justizministerin stellte einen Gesetzesentwurf für ein Verbot religiöser Symbole für Richter bei Verhandlungen.

In Frankreich sorgt ein für Joggerinnen produziertes Kopftuch der Firma Declathon für Empörung. Das Unternehmen gab nun bekannt, das Kopftuch nun doch nicht in Frankreich zu verkaufen.

In einem türkischen Supermarkt in Bielefeld beschweren sich zwei Kunden darüber, dass die Verkäuferinnen ein Kopftuch tragen. Sie kündigen an, dort nicht mehr einzukaufen.

Eine Fitnessstudio-Kette in Hannover und Laatzen verbietet einer Kundin das Tragen eines Kopftuches beim Training. Dies sei aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt. Die Kundin fühlt sich diskriminiert.

Der Rektor des Berliner Cansius-Colleges steht hinter seiner Entscheidung eine Lehrerin mit Kopftuch einzustellen. Religiöse Symbole gehörten seiner Ansicht nach in die Schule.

In Berlin wurden drei Junge Musliminnen islamfeindlich beleidigt und attackiert. Einer wurde das Kopftuch vom Kopf gerissen und mit einer Spritze gedroht. Der Staatsschutz ermittelt.

Ein Trampolinpark in Wiesbaden verweigert einer Muslimin mit Kopftuch den Eintritt. Daraufhin beschwert sich die Kundin bei den Mitarbeitern.

Heute ist der „World-Hijab-Day 2019“. Unter dem Hashtag #FreeinHijab teilen die Teilnehmerinnen welche Erfahrungen sie an diesem Tag mit dem Tragen eines Kopftuches gemacht haben.

Immer wieder beschäftigt das Kopftuch die Gerichte. Meist geht es um Lehrerinnen und die Neutralität im Staatsdienst. Aber darf auch eine Firma ihren muslimischen Verkäuferinnen das Kopftuch verbieten?

In Wiesbaden wurde eine kopftuchtragende Muslimin auf offener Straße von Unbekannten angegriffen.