Auf Anfrage der rheinland-pfälzischen CDU, gab die Landesregierung Auskunft über die aktuelle Situation und die geplante Entwicklung des Islamische Religionsunterrichts (IRU) in Rheinland-Pfalz.
Ministerpräsident Winfried Kretschmann plädiert für eine Förderung der Ausbildung islamischer Religionslehrer in Baden-Württemberg. Nur so könne qualitativ hochwertiger islamischer Religionsunterricht gewährleistet werden.
In Berlin wird die Gründung eines Instituts für islamische Theologie geplant. Derzeit finden Verhandlungen mit den Hochschulen und den islamischen Religionsgemeinschaften statt.
Die Grünen planen eine engere Kooperation mit islamischen Religionsgemeinschaften um Fundamentalismus und Radikalsierung vorzubeugen. Die Bedeutung von islamischem Religionsunterricht wird dabei hervorgehoben.
Die Landesregierung Baden-Württemberg plant den Islamunterricht weiter auszubauen. Die islamischen Religionsgemeinschaften kritisieren die langsame Entwicklung und fühlen sich vom Kultusministerium zu wenig einbezogen.
CDU-Politikerin Emine Demirbüken-Wegner kritisiert, dass die Auseinandersetzung mit dem Islam nur nach terroristischen Anschlägen erfolge. Dies fördere die negative Wahrnehmung des Islam.
Der Ausbau des islamischen Religionsunterrichts (IRU) kommt in Deutschland: vom Regelfach Islamunterricht für Tausende Schüler über Modellprojekte und schrittweise Entwicklung bis zur Fehlanzeige in den Ost-Ländern mit sehr geringem Muslim-Anteil. Ein Überblick.
Religionsunterricht erfreut sich in Berlin weiterhin großer Beliebtheit. Die Gesamtzahl der Schüler, die einen Religions- und Weltanschauungsunterricht besuchen ist gewachsen. Allerdings verzeichnete der islamische Religionsunterricht ein großes Minus.
Der Hessische Kultusminister Alexander Lorz sieht ein Jahr nach Einführung des Islamischen Religionsunterrichtes an Schulen in Hessen eine „Erfolgsgeschichte“. Lorz lobt die DITIB und Ahmadiyya als Träger. Der Unterricht soll ausgebaut werden.