
In Berlin wurde für den Religions- und Lebenskundeunterricht eine neue Finanzierungsvereinbarung mit den Trägern vereinbart. Der Islamische Religionsunterricht ist ebenfalls davon betroffen.

Der islamische Religionsunterricht in Hessen wird ausgebaut. Im neuen Schuljahr werden auch Schüler und Schülerinnen aus der dritten Klasse unterrichtet.

Ein Gutachten von Dr. Abdel-Hakim Ourghi beschreibt den islamischen Religionsunterricht in Hessen als „rückständig“. Murat Kayman schreibt über die Debatte und die Rolle der islamischen Religionsgemeinschaften.
Die Landesregierung NRW plant einen deutlichen Ausbau von islamischem Religionsunterricht ab 2017. Die Regierung setzt auf viele Absolventen des Lehramtsstudiengangs Islamische Theologie, die den Ausbau erst ermöglichen.
Eine evangelische Gesamtschule im Rheinland führt neben einem bekenntnisorientierten Islamunterricht auch das Modellprojekt „interreligiöse Kooperation“ ein.
Die Nordrhein-westfälische Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) bestätigte, dass der islamische Religionsunterricht an 176 Schulen in Nordrhein-Westfalen im kommenden Schuljahr ausgebaut wird.
Das Saarland startet zum Schuljahr 2015/2016 mit einer Neuerung im Lehrplan. Für muslimische Schüler gibt es dann islamischen Religionsunterricht an Grundschulen.
In Baden-Württemberg wird der islamische Religionsunterricht an öffentlichen Schulen weiter ausgebaut. Inzwischen wurde der Religionsunterricht in vielen Bundesländern als reguläres Schulfach eingeführt und etabliert.
Die Friedrich-Ebert Stiftung hat heute ein Gutachten über die Gleichstellung des Islams veröffentlicht. Darin sehen Experten noch Handlungsbedarf für eine tatsächliche Gleichstellung. Zugleich werden aber auch die großen Fortschritte der letzten Jahren erwähnt.