Prävention

Grüne und islamische Religionsgemeinschaften wollen enger zusammenarbeiten

Die Grünen planen eine engere Kooperation mit islamischen Religionsgemeinschaften um Fundamentalismus und Radikalsierung vorzubeugen. Die Bedeutung von islamischem Religionsunterricht wird dabei hervorgehoben.

07
03
2015

Die Grünen und die islamischen Religionsgemeinschaften wollen künftig bei der Prävention von Fundamentalismus enger zusammenarbeiten. Das vereinbarten Spitzenvertreter der Partei sowie Vertreter mehrerer Religionsgemeinschaften , wie die Partei in Berlin mitteilte. Erstmals hatten sie sich am Mittwoch zu einem Gespräch getroffen.

Dabei komme vor allem der Ausbildung der Imame sowie der offenen Jugendarbeit eine wichtige Rolle zu, so die Vertreter. Beide Seiten wiesen zudem auf die Bedeutung der Schulen und des muslimischen Religionsunterrichts hin.

An dem Gespräch nahmen unter anderen die Parteivorsitzenden Simone Peter und Cem Özdemir, der religionspolitischer Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Volker Beck, sowie der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, und der Generalsekretär der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB), Bekir Alboğa, teil. (KNA/iQ)

Leserkommentare

Kritika sagt:
L.S. Durch die Anbiederung an den verwünschten Islam machen sich die Grünen immer mehr unwählbar von realistisch denkende Einwohner Deutschlands. Gruss, Kritika
04.05.18
0:03