
Ein muslimischer Taxifahrer wurde von einem Fahrgast islamfeindlich beleidigt und körperlich attackiert. Der Staatsschutz ermittelt nun.

Eine neue Studie zeigt, dass die Mehrheit der Deutschen, den Islam nicht als Teil Deutschlands betrachtet und Muslimen gegenüber kritisch steht.

Die Thüringer AfD will demnächst 100.000 Exemplare eines in Eigenregie verfassten Buches über den Islam verteilen. Die AfD erhebt mit dem Buch den Anspruch, über den Islam aufklären zu wollen.

Laut einer Studie hat die Islamfeindlichkeit in den vergangenen zwei Jahren in Deutschland deutlich zugenommen. So gab jeder zweiter zweiter der Befragten an, sich durch Muslime manchmal „wie ein Fremder im eigenen Land zu fühlen“. Ein Plus von zehn Prozent.

„Heute wir, morgen du!“, warnt die Petition, die der Frankfurter Islamwissenschaftler Bekim Agai gestartet hat. Sie mahnt zum gemeinsamen Einsatz für das Grundgesetz und wendet sich „gegen die politische Instrumentalisierung des Islams durch die AfD“. Was er sich davon erhofft und warum die Debatte nicht nur Muslime betrifft, erklärt Agai im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

Der islamfeindliche Pegida-Verbündete in Tschechien „Block gegen den Islam“ gründet nach dem Vorbild der AfD eine Partei.

Der Chef des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes von Usedom macht mit islamfeindlichen Äußerungen Schlagzeilen.

Laut einer Studie des Europäischen Netzwerks gegen Rassismus (ENAR), sind muslimische Frauen in Europa häufiger Opfer von Hassverbrechen und stärker der Diskriminierung am Arbeitsplatz ausgesetzt als muslimische Männer.

Verschiedene muslimische Aktivisten in Deutschland starteten eine Petition mit einem offenen Brief gegen das islamfeindliche Parteiprogramm der AfD.
Der Parteichef der AfD wehrt sich gegen die Aussagen, dass ein politischer Schulterschluss zwischen der AfD und Pegida möglich wäre. Doch erst letzte Woche trat ein Pegida-Vertreter bei einer AfD-Kundgebung auf.