
Ein junger Mann wollte in Belgien eine Moschee in Brand setzen und mit einem Sturmgewehr möglichst viele Muslime töten. Ein Berufungsgericht verurteilte ihn zu 37 Monaten Haft.

Seit Beginn des Schuljahres sind religiöse Symbole an Schulen in Ostflandern verboten. Das Verbot betrifft vor allem muslimische Frauen. Nun wurde eine Lehrerin entlassen.

Ein 54-Jähriger ist in Brüssel ums Leben gekommen, nachdem er sich schützend vor eine Frau gestellt haben soll, die in einer Straßenbahn islamfeindlich und rassistisch beleidigt wurde. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen.

Zum Freitagsgebet sind Moscheen in der Regel gut gefüllt. In Belgien wird nun ein mutmaßlicher Anschlagsplan auf eine Moschee enthüllt. Dieser weckt Erinnerungen an den Christchurch-Anschlag.

Nachbarland Belgien macht ernst. In der Region Flandern dürfen Imame künftig nicht mehr arbeiten, wenn sie von der türkischen Religionsbehörde Diyanet bezahlt werden. Damit soll der Einfluss der Türkei eingedämmt werden.

Ein Mann palästinensischer Herkunft wurde im Belgischen Antwerpen mit gefesselten Händen und Füßen tot aufgefunden. Sicherheitsbehörden ermitteln wegen Mordes.

Drei Musliminnen klagten vor dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof (EGMR) gegen das Kopftuchverbot an belgischen Schulen. Ihre Klage wurde abgewiesen. Das Verbot verstöße nicht gegen das Recht auf Religionsfreiheit.

Das belgische Verfassungsgericht stimmt dem Antrag auf Aufhebung des Dekrets zu, das die Finanzierung von Moscheen in der flämischen Region aus dem Ausland verbietet.

Seit Jahren vertritt die Executive die Bedürfnisse der Muslime in Belgien. Nun will die belgische Regierung eine neue Dachorganisation gründen. Muslime kritisieren diesen Schritt.