Das Urteil des Bundesverwaltungsgericht zum koedukativen Schwimmunterricht führt zu Kontroversen – auch unter Muslimen. Während der Zentralrat der Muslime das Urteil begrüßt, kritisiert die Islamische Gemeinschaft Millî Görüş die Leipziger Richter.
Vermutet wurde es schon lange, jetzt belegt es eine Studie: Musliminnen mit Kopftuch werden auf dem Deutschen Arbeitsmarkt diskriminiert. Im Vergleich zu Mitbewerbern ohne Kopftuch werden sie nur ganz selten zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.
Die Twitter-Aktion „Aufschrei“ sorgte für große öffentliche Aufmerksamkeit und Anteilnahme beim Thema Sexismus. Jetzt versucht die muslimische Bloggerin Kübra Gümüşay mit der Aktion „SchauHin“, eine ähnlich große Aufmerksamkeit für das Thema des alltäglichen Rassismus zu gewinnen.
Eine repräsentative Studie zur Religion und Religiosität in Hessen belegt: Das Vorurteil, alle Migranten seien Muslime, stimmt nicht. Aber auch sonst gibt es interessante Erkenntnisse: 20 % der Personen mit Migrationshintergrund in Hessen sind Muslime.
Die SCHURA-Hamburg fordert vom Senat ein Bleiberecht für die knapp 300 Lampedusa-Flüchtlinge in der Hansestadt. Der Senat fühlt sich für die Flüchtlinge nicht zuständig und möchte sie zurück nach Italien abschieben.
Zu einem Ende der Gewalt in Ägypten und Syrien hat der Koordinationsrat der Muslime in Deutschland aufgerufen. Der Koordinationsrat mahnte zu Frieden und Versöhnung und rief die Moscheegemeinde in Deutschland zum Gebet auf.
KRM und muslimische Religionsgemeinschaften gratulierten den Muslimen zum bevorstehenden Ramadanfest. Die Vorsitzenden wünschten gesegnete und besinnliche Feiertage und erinnerten an die prekäre Lage von Muslimen, unter anderem in Syrien, Ägypten oder Myanmar.
Das neue Schuljahr in Bremen fällt mit dem Ramadanfest zusammen. Schüler, die im Vorfeld einen Antrag eingereicht haben, dürfen sich über verlängerte Ferien und Festtage freuen – manche sogar bis zum kommenden Montag.
Berliner Jugendliche haben eine Anerkennungskampagne ins Leben gerufen. An 500 Plätzen in der Stadt sollen Plakate mit Vorurteilen gegenüber Muslimen aufräumen. Zu den Trägern des Projektes gehört auch die Senatsverwaltung für Inneres und Sport.
Mehr als 1 400 Personen kamen bei der traditionellen Iftar-Veranstaltung der Islamischen Hochschulgemeinde an der Universität Hamburg zusammen. Neben einer Koranreziation und Vorträgen gab es aber auch eine Spendenaktion für in Hamburg gestrandete libysche Flüchtlinge