Das türkische Religionsamt Diyanet hat sich mit einem in acht Sprachen verfassten Aufruf an die Vertreter von Sunniten und Schiiten in aller Welt gewandt. Sie warnt darin vor den Folgen der Spaltung aufgrund anhaltender gesellschaftlicher Krisen für die islamische Welt.
Der EKD-Vorsitzende Schneider und KRM-Sprecher Kızılkaya warnten, bei einem Spitzengespräch in Köln, vor einem erstarken rechtspopulistischer Parteien in Europa. Der Dialog zwischen beiden Seiten wird weiter fortgeführt. Ein Bericht von Christoph Arens.
Der DITIB-Sprecher Bekir Alboğa hat einen mangelnden Dialog zwischen Katholischer Bischofskonferenz und Koordinationsrat der Muslime kritisiert. Dabei gebe es Themen über die man sprechen könne.
Gegen den Missbrauch von Religion zur Legitimation von Kriegen und Gewalt haben sich heute die Spitzen von EKD und KRM ausgesprochen. Außerdem wurde vor einer steigenden Islamfeindlichkeit gewarnt. Ein geplanter Dialogratgeber soll im Herbst erscheinen.
Wir sprachen mit dem emeritierten Professor für Landes- und Volkskunde, Hartmut Heller, über die Geschichte der „Beutetürken“ in Deutschland. Ihr Schicksal ist auch im Hinblick auf Diskussionen über Integration und Zuwanderung wichtig.
Der Ramadan rückt immer näher. In unserer Reihe „Ein Hadith – Ein Gedanke“ geht es heute erneut um die Vorzüge des islamischen Fastenmonats. So ist der Ramadan eine gute Gelegenheit, um Familie, Freunde und Bekannte zum Iftar einzuladen.
Die muslimischen Religionsgemeinschaften widmen sich in dieser Woche völlig unterschiedlichen Themen. So machen sie auf den Wissenserwerb, die Weitergabe dieses Wissens, die Eheschließung und die Ehe, Worte und Sprache aufmerksam.
Das Jahrestreffen der Ahmadiyya Muslim Jamaat, die Jalsa Salana, findet ab Freitag in der Karlsruher Messe statt. Zu dem größten Treffen der Bewegung werden mehr als 35.000 Teilnehmer erwartet.
Muslime begehen heute die „Nacht der Vergebung“. In ihr sind die „Tore der Barmherzigkeit“ weit geöffnet und die Gläubigen konzentrieren sich kurz vor Beginn des Ramadans auf ihre Gottesdienste.