Kempten

Islamfeindlicher Angriff auf Musliminnen mit Kleinkind

Auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes in Kempten wurden zwei Musliminnen mit Kleinkind Opfer eines islamfeindlichen Angriffs.

17
07
2020
Aufklärungsquote
Polizei-Behörde © Shutterstock, bearbeitet by iQ

Am Mittwochnachmittag wurden zwei Musliminnen mit einem Kleinkind auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes in Kempten Opfer eines islamfeindlichen Angriffs. Die beiden Frauen waren gerade dabei ihre Einkäufe vom Supermarkt im Auto zu verstauen. Ein unbekannter Mann hatte sich dem Auto genähert und die Frauen rassistisch beleidigt und körperlich angegriffen, wie die Polizei mitteilte.

Gegenüber IslamiQ berichten die beiden Frauen dass der Mann sich näherte und zunächst den Propheten Muhammad (s) beleidigt habe. Anschließend wurde der Mann handgreiflich und zog der 23-Jährigen ruckartig am Kopftuch um es ihr zu entreißen. Danach entfernte sich der Mann von seinem Opfer. Als die Frau dem Mann hinterher rief, um ihn zur Rede zu stellen, kam dieser wieder auf sein Opfer zu und sagte: „Ich bin Katholik. Dieses Land ist christlich.“

Geistesgegenwärtig rief die 23-Jährige um Hilfe. Als Passanten ihr zur Hilfe eilten, stieg der Mann in sein Fahrzeug und fuhr davon. Bevor sich das Fahrzeug entfernte, konnte eines der Opfer Fotos von dem Nummernschild des Fahrzeugs machen. Die 23-Jährige wurde leicht verletzt und musste einen Arzt aufsuchen.

Aktuell wird nach den unbekannten Täter gefahndet. Die Polizeiinspektion bittet nach Zeugenhinweise unter dem Telefon 0831-9909-0.

Mehr Angriffe gegen Musliminnen

Auf einem Spielplatz in Dresden wurde vergangenen Monat eine Mutter und ihr dreijähriges Kind von drei Männern angegriffen. Zuvor hatten die drei etwa 25 bis 30 Jahre alten Männer die 32 Jahre alte Mutter und ihr Kind auf einem Spielplatz beleidigt. Danach hatte einer der Männer den Jungen gestoßen, der daraufhin stürzte und sich verletzte.

Im März wurde eine 20-jährige Muslimin in Bielefeld von einem Unbekannten islamfeindlich beleidigt und bespuckt. Außerdem hatte er versucht ihr das Kopftuch runterzureißen. Gegenüber IslamiQ erzählte Ayşe Irem damals, dass der Mann ihr den Weg zum Auto versperrt hatte. Auf die Frage, ob sie ihn durchlassen könne, hätte der Mann der jungen Muslimin auf die linke Schulter gespuckt und mit rassistischen Parolen beleidigt.

 

Leserkommentare

Dilaver Çelik sagt:
Ach wenn die Täter doch nur muslimische Frauen angreifen würden, während diese von ihren Männern begleitet werden. (Ironie off.)
17.07.20
18:28
Prinzessin Rosa sagt:
Wieviele denn noch bis wir alle merken dass wir in die falsche Richtung laufen... . Mir war etwas ähnliches passiert als ich mal mit meinen Kindern ( damals 5 1/2 und 1 Jahr alt) allein unterwegs war. Mein älterer ist bis heute davon traumatisiert. Ihm zu erklären das es nichts mit ihm persönlich zu tun hat, das es Menschen gibt, die so etwas einfach tun, ihm Verständnis und Toleranz für alle Menschen beizubringen, das bringt mich an meine pädagogischen Grenzen. Und trotzdem bleibt uns nichts anderes übrig als jeden Tag aufs neue zu versuchen die beste Art von Mitmenschen zu sein die wir sein können. Denn wenn jeder sich jeden Tag zum Ziel setzt freundlich und respektvoll zu sein schaffen wir es.
18.07.20
14:02
Kritika sagt:
An Rosa Wenn Sie sich über die Gefühle ihrer GastBevölkerung hinweg setzen, und diese mit Füssen treten, indem Sie mit Kopftuch für eine menschenverachtenden Ideologie öffentlich werben, dann müssen Sie erfahrungsgemäss mit Missfallens Massnahmen rechnen. Die Wahl der Abwehr suchen nicht Sie aus sondern den, den Sie geärgert haben; Es soll schon eine unbelehrbare Kopftuch-Frau bei so einer Gelegenheit zu Tode gekommen sein -- Leider. Einige Abwehrmassnahmen mögen nicht nicht erlaubt sein, aber davon haben Sie nichts Denn nicht hinter jeder Risiko-suchenden Frau kann ein Polizist her laufen. Unfassbar rüchsichtslos finde ich Kopftuchfrauen, die bewusst mit Kinder auf's Kriegspfad gehen. Haben Sie denn wenigstens von ihrem gefährlichen Experiment etwas gelernt? verehrte Rosa? Heute würden Sie doch hoffentlich Kopftuch zuhause lassen? Dann wird Ihnen keiner etwas antun und diese geringe Mitarbeit Ihrerseits sind Ihnen doch Ihre Kinder doch wohl wert? Gruss, Kritika
19.07.20
0:44
Kafira sagt:
Liebe Leser, Die fremden Muslims brauchen nur unsichtbarMuslims zu sein, um belästigungsfrei unter ihren Gastgebern zu wohnen. Die Polizei hat Wichtigeres zu tun, als KopftuchJäger zu jagen. Sie muss die vielen Islamitische Gefährder im Auge behalten. Also weg mit Kopftuch, Nikab, Burka, Burkini. Diese Wahrheit gilt auch dann noch, wenn ein Islamofiler Rechtsgelehrter hier unbeirrt behauptet, unser GG erlaube es, dass Kopftuchsüchtige Querulanten uns, normale Einwohner, ständig aufdringlich mit Kopftuch stören. Belästigung durch Normal-Einwohner kann das GG nicht verhindern; das können die Kopftuch-Islamistinnen nur selber tun. Kafira wünscht; sie tun es auch. Gruss, Kafira
19.07.20
11:01
Kritika sagt:
Dialiver Celik: Ach wenn die Täter doch nur muslimische Frauen angreifen würden, während diese von ihren Männern begleitet werden. (Ironie off.) Celik off Kritika on Ach, wenn die Täterinnen doch ihr Kopftuch als Putztuch aufgebrauchen würden. Kritika off
19.07.20
11:21
FU sagt:
Jemand der Frauen mit Kopftuch angreift, der schlägt auch Frauen generell. Ekelhaft solche "Männer", Würstchen oder wie immer man den rechten Abschaum nennen mag! Mir tun deren Partnerinnen leid, die haben sicher in der Beziehung nichts anderes zu erwarten.
21.07.20
7:30