Schwimmunterricht

Muslimische Grundschülerin darf mit Badenazug duschen

Eine muslimische Grundschülerin lehnte es ab ohne Badeanzug vor dem Schwimmunterricht zu duschen und zog vor Gericht. Nun hat sie Recht bekommen.

22
08
2019
Badebekleidung, Schwimmunterricht
Symbolbild: Schwimmunterricht © Kanton Glarus auf flickr (CC BY 2.0), bearbeitet by IslamiQ.

Eine muslimische Grundschülerin aus Sachsen-Anhalt darf vor dem Schwimmunterricht in ihrem Badeanzug duschen. Das geht aus einem Urteil des Verwaltungsgerichts Halle hervor, das am Mittwoch veröffentlicht wurde. Die Glaubensfreiheit umfasse auch das Tragen bestimmter Kleidung und stehe bereits Kindern zu, auch wenn diese bis zu ihrer Religionsmündigkeit zunächst von ihren Eltern vertreten würden. Dies gelte auch in diesem Fall, selbst wenn die Haus- und Badeordnung andere Regelungen treffe.

Die Schülerin hatte mit Verweis auf den Koran dargelegt, dass es nach ihrer Glaubensüberzeugung nicht erlaubt sei, sich vor anderen Personen, die nicht zur Familie gehören, nackt zu zeigen. Das Gericht in Halle erklärte, dass Artikel 4 des Grundgesetzes jedem Einzelnen das Recht gewährleiste, nach seiner Glaubensüberzeugung zu leben und seinen Glauben zu bekunden.

Duschen ist nicht Bestandteil des Schwimmunterrichts

Zwar könnten sowohl die Glaubensfreiheit der Antragstellerin als auch das religiöse Erziehungsrecht der Eltern unter Umständen eingeschränkt werden. Die Befreiung von Unterrichtsveranstaltungen sei jedoch im Hinblick auf die Integrationsfunktion der Schule nur in Ausnahmefällen möglich. Das Duschen vor dem Unterricht sei nicht Bestandteil des Schwimmunterrichts. Zudem komme ihm „keine integrative Funktion“ zu und könne die religiösen Grundrechte der Schülerin nicht einschränken, erklärten die Richter.

Streit um Schwimmunterricht

Auch der Schwimmunterricht an Schulen war bereits Streitgegenstand – so zum Beispiel in der Schweiz. Ein türkischstämmiges Elternpaar aus Basel klagte gegen die Teilnahmepflicht für seine Töchter am Schwimmunterricht von Jungen und Mädchen und erklärte dies mit religiösen Gründen. Der Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg ließ jedoch keine Zweifel daran, dass muslimische Schülerinnen generell am gemeinsamen Schwimmunterricht teilnehmen müssen.

Auch in Deutschland ziehen immer wieder Eltern vor Gericht, die ihre Kinder vom Schwimmunterricht befreien lassen möchten. 2013 scheiterte eine Frankfurter Schülerin vor dem Bundesverwaltungsgericht. Auch hier stellten die Richter den staatlichen Bildungs- und Erziehungsauftrag über die Glaubensfreiheit und verwiesen auf einen „Burkini“ als akzeptablen Kompromiss. (dpa, iQ)

Leserkommentare

Ute Fabel sagt:
"Muslimische Grundschülerin darf mit Badenazug duschen" Es gibt keine muslimischen Grundschülerinnen. Es gibt auch keine deutschnationalen 7-Jährigen und keine marxistischen 6- Jährigen. Es gibt nur Kinder muslimischer, marxistischer und deutschnationaler Eltern. Die sprachliche Formulierung "muslimische Grundschülerin" zeigt, wie hemmungslos manche Religionsgemeinschaften religionsunmündige Minderjährige einfach für sich vereinnahmen.
22.08.19
13:15
Brad Lewis sagt:
Ein weiteres Beispiel dafür, wie islamisch geprägte Koranbuch-Anhänger die deutsche Justiz ständig mit ihren irrationalen Bekenntnisinhalten beschäftigen und zur weiteren Islamisierung beitragen. Hoffentlich entsteht auch mal ein Nacktbadestrand in der Nähe einer Glaubensmoschee, damit gezeigt werden kann...so geht Deutschland ohne Islamdominanz.
22.08.19
16:54
Kritika sagt:
L.S. Erstaunlich, wie unsere Gerichte immer wieder auf die bizarre Sonderwünsche von Muslims eingehen. Die brauchen nur zu behaupten, " Allah will Dies und Das von mir", schon gibt es ein Gericht, dass alle Gesetze, Schwimbad-hygiene Regeln usw beiseite fegt, und den klagenden Muslims " Dies und Das" als Sonder-Wurst erlaubt. Hier hat ein Kind angeblich die Vermutung, Allah möchte nicht, dass sie wie alle normale Mädchen vor Eintritt in's Schwimmbecken unbekleidet duscht. Bekanntermassen befinden sich im Perineum, Anal/vaginal-Bereich Ausscheidungen und KrankheitsErreger , die ohne Reinigung in's Schwimmwasser landen würden. Viele Schwimmbäder fordern daher eine hosenfreie KörperReinigung. An Stelle den klagenden Muslims zu zeigen, dass SchwimmbadRegeln Sinn machen und daher für Anhänger aller Sekten, also auch Islam gelten, räumt das Gericht den hanabüchelden Nonsens von Alla/Koran höheren Rang ein als den begründeten Hygiene Vorschriften. Es wird höchste Zeit, dass Deutschland nicht eine von Eltern aufgestachelte Göre ernst nimmt sondern den 500 bis 1.000 "Gefährdern. Radikal verbohrte Muslims, denen man zutraut, jederzeit ein Blutbad anzurichten. Deutschland sollte sich vielmehr Österreich, Frankreich, Belgien
22.08.19
23:58
Kritika sagt:
Nach dem Black out nun das komplette Schlusswort: Deutschland sollte sich vielmehr den Vorbildern Österreich Frankreich Belgien und nun auch den Niederlanden anschliessen und Burka & co in der Öffentlichkeit rigoros verbieten. Gruss, Kritika
23.08.19
0:08
Emanuel Schaub- sagt:
Vor vielen Jahreb war ich einmal in einer Sauna (meine erste) ;etlich Herren lessen die Hose an, Davon abgesehen ,beweiflich ich stikt ,dass deutsche et.mädchen vor andern mädchen ihre geschlechtsteile säubern!! Ganz gewis nicht wird ein Schwimmbad zur Kloake ,weil nicht alle damen jeden Alters ...z.b.ältere damen "dort nict säubern . Hilflos emanuel
23.08.19
11:59
Kritika sagt:
'grüsse Sie, emanuel, und weitere Leser Natürlich entsteht nicht gleich eine Kloake, wenn ein unsoziales Muslim Girl sich nicht an die Baderegeln halten will und ein Richter ein selbst erfundenes Fantom höher einschätzt als gut begründete Hygiene Vorschriften. Schwimmbäder setzen bekanntlich Chlor-Gas als Kampfmittel gegen Menschliche Ausscheidungen dem Badewasser hinzu. Je mehr Abfallstoffen im Wasser sind, desto mehr Chlor muss man hinzufügen. Chlor, als Gas im Wasser gelöst, entweicht allmählich aber Die schädlichen Chlordämpfe atmen alle in der Schwimmhalle ein. Chlor schädigt überdies die Augen. Daher ist es unerträglich, dass einige Schwimmer sich der Perineum-Reinigung grundlos widersetzen. Dass der Islam auch hier wieder als ProblemSekte hervortritt, steigert die aus vielen Gründen bereits vorhandene Feindschaft. Ich wünsche mir, dass Gemeinde oder Bad in Berufung geht, um den Nonsens "Allah will nicht, dass ich mich wasche " abzustellen. Wichtige Schwimmbad Hygiene muss Vortritt haben gegenüber eingebildete Fantasiegestalten eines fehlgeleiteten Pubers. Gruss, Kritika
27.08.19
21:01
Kritika sagt:
'grüsse Sie, hilfloser Emanuell. Er schreibt: "Vor vielen Jahreb war ich einmal in einer Sauna (meine erste) ; etlich Herren lessen die Hose an" und er endet mit " Hilflos emanuel " ---------- Hilflos muss nicht sein; Ihre Erfahrung muss hunderte Jahre zurück liegen. Ich gehe seit 100 Jahren in die ( gemischte ) Sauna, auch als Ehepaar, und habe nur in den USA und Finnland Menschen in Badebekleidung angetroffen, nie in Deutschland. Für Muslims mag gemischte Sauna wie ein Sündenpfuhl erscheinen, ist es aber keineswegs; es herrscht selbstverständliche Diskretion und Abstand. Die Redaktion möge mir diesen Ausflug in die Sauna nicht als out of Topic ankreiden werten, sondern als Füllung einer InfoLücke. für (noch?) Nicht-Muslim-Saunagänger. Diese sind eventuell am meisten reserviert, ob der selbstverständliche und für Muslims ungewohnte Offenheit. Deswegen schreibe ich und würde mich freuen, wenn es auch 'gedruckt' würde. Immerhin endete der Beitrag eines wahrhaftigen Muslims, der das Sauna-tema einbrachte mit dem verzweifelten Zäuftzer "Hilflos emanuel.". Also kurz. In Deutschland ist die gemischte Sauna Standard, gelegentlich ist auch mal nur für ein Geschlecht geöffnet. Jeder zieht sich in der Nähe seines Spindes aus und kümmert sich nicht, ob und von welcher Sorte da noch jemand ist. Gelegentlich gibt es Aus/An-ziehKabinen, die werden meist nur mit Kindern oder von Behinderte benutzt. Saunaraum Ruheräume Sonnenterrasse Abkühlbecken Duschen sind alle gemeinsam unbekleidet.( WC ist getrennt ) Wer Sauna als sexuelles Erlebnis sieht, wird schnell vor die Tür gesetzt. ( habe ich aber noch nie gesehen, nicht einmal Erregung. ) Auch Kopftücher, Burkas Burkinies gibt's da nicht. Im eigentlichen Saunaraum bleibt man nur jeweils 10 - 15 min. , sitzt auf Holzbänken und Handtuch. Die Luft ist dort 80 - 90 °C heiss. so schwitzen alle das eigene oder gestellte Handtuch kräftig nass; ein wesentliches Element von Saunagehen. An einer Bar kann man verlorene Flüssigkeit nachtanken (alkoholfrei) Mit heissem Körper - nach Schweiss-ab-Duschen - : der Sprung in 's Abkühlbecken. danach ausruhen. Am Ende, nach 1 - 2 - Stunden und 3 - 4 "Saunagängen " fühlt man sich wie neugeboren. Probieren Sie 's doch einmal aus, lieber Herr Schaub, ( und weitere, heute noch scheue Leserinnen, Leser.) Sie werden ihre Bedenken sicher schnell los und sind eine einzigartige Erfahrung reicher. Viel Vergnügen mit dem nächsten Sauna-Erlebniss wünscht Kritika Der Redaktion: (falls Sie 's denn hoffentlich veröffentlichen: ) Vielen Dank, für Ihr Verständnis für die Einführung in ein Muslimfremdes Stück Kultur ihres Gastlandes, welches auch für Muslims, als Lebensbereicherung ein wunderschönes Angebot ist. So ganz könnte das Tema doch nicht out of ( Islamic ) Topic sein?
03.09.19
0:23
Kritika sagt:
Ich gehe natürlich nicht als Ehepaar in die Sauna sondern zusammen mit Ehepartner. Und noch eins über Sauna: falls Sie ob ihres Gesundheitszustandes unsicher sind: Fragen Sie zuvor ihren Arzt oder Apoteker. Kritika
03.09.19
0:34
Prinzessin Rosa sagt:
Oje, soviel Unwissenheit... Erstens waschen sich Muslime nach jedem Toilettengang die Ausscheidungsorgane mit Wasser was wesentlich hygienischer ist als Toilettenpapier oder Feuchttücher und zweitens ist es hauptsächlich das Körpersekret Schweiß das für die Wasserhygiene abgewaschen werden soll. Fragen Sie doch mal einen Bademeister. Drittens sind die Badeanzüge aus wasserdurchlässigem Material welche die säubernde Wirkung einer Dusche nicht schmälern. Ach ja, viertens vergaß ich beinahe zu erwähnen das im vorderen Orient die Dampfbäder schon seit Jahrhunderten ein Standart sind.
20.09.19
14:30