
Im Prozess gegen Susann E. ist das Urteil gesprochen. Weil sie der NSU-Terroristin Beate Zschäpe mit ihrem Ausweis und ihrer Krankenkassenkarte aushalf, wurde sie verurteilt. In Haft muss sich nicht.

2019 griff er zwei Moscheen in Neuseeland an und erschoss 51 Menschen. Nach seiner Verurteilung will der rechte Attentäter sein Geständnis aufheben lassen. Doch das Gericht schenkt ihm keinen Glauben.

Der britische High Court bewertet das Verbot der Gruppe Palestine Action als unverhältnismäßig. Welche Auswirkungen hat die Entscheidung?

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Immobilienmakler Wohnungssuchende nicht wegen eines ausländisch klingenden Namens benachteiligen dürfen. Eine Frau aus Hessen erhält 3000 Euro Schadensersatz.

Ein 31-Jähriger tritt die Tür von Rahma A. ein, ersticht sie mit einem Messer. Die junge Muslimin verblutet. Das Urteil ist nun deutlich.

Das Verwaltungsgericht Berlin hat den Polizeieinsatz gegen den Palästina-Kongress im April 2024 als unverhältnismäßig bewertet. Die Richter bemängelten fehlende Prüfungen milderer Mittel.

Den eigenen Vermieter zu beschimpfen, ist wohl nie eine gute Idee – erst recht nicht, ihn rassistisch zu beleidigen. Das Amtsgericht Hannover macht klar: Das kann ernste Folgen haben.

Bei einem Privatgeschäft in Österreich vereinbaren zwei Vertragspartner, sich an islamischem Recht zu orientieren. Als es zum Streit kommt, erklärt ein Gericht die Klausel für wirksam.

Der Prozess zum Feuermord in Solingen endet mit der Höchststrafe. Die Ermittlungen wurden immer wieder ausgeweitet – auch wegen Hinweisen auf ein mögliches rassistisches Motiv, das letztlich als spekulativ eingestuft wurde.