Mainz

Muslimin im Bus attackiert

In Mainz wurde eine junge Muslimin im Bus von mehreren Fahrgästen verbal und körperlich attackiert. Nur ein einziger Fahrgast kam ihr zur Hilfe.

14
09
2017
Symbolbild Bus by Metropolico.org © flickr / CC 2.0 /

In Mainz wurde eine junge Muslimin zunächst von einer Frau aufgrund ihres Kopftuches verbal attackiert und anschließend von einem Mann gewaltsam aus dem Bus geschmissen. Der Verein „Türkisch Deutsche Akademiker“ berichtete auf Facebook von diesem Fall.

Beim Aussteigen aus dem Bus der Mainzer Verkehrsgesellschaft wurde der jungen Muslimin, die studierte Juristin ist, von einer älteren Frau gesagt: „Ich wünschte, ich könnte Ihnen das Kopftuch mal abziehen!“. Als die junge Muslimin auf diese Aussage reagierte, beschimpfte die ältere Frau sie mit diversen diskriminierenden Aussagen, wie beispielsweise „Passen Sie sich diesem Land endlich an!“, „Sie Sozialträgerin“, „Ich kann es nicht ausstehen, dass Sie ein Kopftuch tragen!“.

Bevor das Opfer auf diese Beschimpfungen antworten konnte, wurde sie von einem weiteren Fahrgast, einem älteren Mann, von hinten am Rucksack gepackt und mit den Worten „Raus hier!“ gewaltsam aus dem Bus geschmissen.

Nachdem sich die junge Frau gegen diesen Angriff wehrte und drohte die Polizei zu alarmieren, rief ihr ein dritter Fahrgast zu: „Rufen Sie doch die Polizei. Ich bin Zeuge. Niemand hat Sie jemals angefasst“, und lachte sie dabei aus. Weitere Fahrgäste brüllten die junge Muslimin ebenfalls an und riefen ihr zu, sie solle endlich den Bus verlassen. Ihr Gesuch nach Hilfe und Unterstützung durch andere Fahrgäste wurde nicht erwidert. Einige Frauen, die sie um Hilfe bat, schwiegen nur. Schließlich kam ihr ein Fahrgast zur Hilfe, der hierfür allerdings auch rassistische Beschimpfungen von den anderen Fahrgästen erntete. Die junge Juristin verließ daraufhin völlig verzweifelt den Bus.

Die Mainzer Verkehrsgesellschaft wurde bereits über diesen Vorfall informiert. Es wird nun eine Stellungnahme erwartet. Die junge Juristin kündigte an, rechtlich gegen ihre Angreifer vorzugehen und Anzeige zu erstatten.

Leserkommentare

Kritika sagt:
L.S. Beinahe täglich werden menschen ermordet von bekennede Muslims. zB von jungen Leuten,( denen jemand das Mährchen von den 72 Jungfrauen weiss gemacht hat), bis zum wahrhaftigen Islamischen Iman (Barcelona). Nicht nur bekennen sich Kopftuchfrauen zu diese Mörder, sie betreiben durch das penetrante, provokante Zurschaustellen deren Symbole mit ihrer Kleidung auch Mission für deren Religion. Wie berichtigt teilten einige Busfahrer der Provozierenden KopftuchFrau, die in einem öffentlichem Verkehrsmittel ihr Auftritt zelebriert nur verbal mit, dass das ihnen missfält.. Die Kritiker bedienen sich dabei - wie berichtet - des Grundgesetzlich geschützten Mittels der freien Meinungsäusserung, Der gute Rat, sich dem Gastland anzupassen ist sicher eine geschützte Meinungsäusserung, (und keine Attacke) daher nicht zu beanstanden. Wenn der Kopftuchfrau das missfällt, kann sie zu jeder Zeit durch normal Kleiden die kritische MeinungsÄusserung beenden. Der "ältere Mann" hat zweifellos durch körperlichen Kontakt, wenn auch nur mit dem Rucksack der KopftuchFrau die gesetzliche Grenze überschritten. Dennoch, Die Frau hat den Vorfall durch Ihre KopftuchProvokation bewusst in Kauf genommen. Verglichen mit den Morden, die Muslims beinahe täglich verüben, ist das Entfernen aus dem Bus wahrlich eine Lapalie. Die Frau kann ihr Koptuch draussen entfernen und mit dem nächste Bus weiterfahren, that's all. Schade, dass Polizei und Justiz nun sich nun wieder mit dem Verhalten einer intergrationsunwilligen MuslimFrau beschäftigen müssen. Hoffentlich kennt die Frau den Rat: "being in Rome, do what the Romans do" und verhält sich danach. Dann wird sie künftig probemlos Busfahren. Und die Justiz kan sich mit wirklich wichtige Sachen beschäftigen. Gruss, Kritika
16.09.17
1:38
Dilaver sagt:
Schrecklich! Ich hoffe dass die besagten Fahrgäste, welche die Frau gemobbt haben, empfindliche Strafen kriegen. Sonst machen sie einfach weiter, wenn sie mit ihrem inakzeptablen Verhalten ungestraft davonkommen.
16.09.17
16:06
Sabu sagt:
Zunächst mal zum Post von "Kritika" Ich glaube ich lese nicht recht, WER gibt Ihnen eigentlich das Recht, diesen Vorfall zu verharmlosen und das auch noch gut zu heißen? Nur weil eine junge Frau Kopftuch trägt? Es mit dem scheinheiligen "Argument" das angebliche andere Muslime täglich morden würden, halte ich für einen ziemlich unpassenden Vergleich. Paragraph 1 des GG " Die Würde des Menschen ist unantastbar " Doch gerade dies wird täglich mit Füßen getreten! Die Menschen haben einfach den menschlichen und würdevollen Umgang miteinander verlernt! Eine Entwicklung, die hoffentlich noch umgekehrt werden kann!
18.09.17
8:36
Kritika sagt:
L.S. Schrecklich, abstossend und geschmacklos, sehr geehrter Herr Deliaver, ist es indertat das Symbol einer Ideologie provozierend vor sich her zu tragen, in dessen Namen fast täglich scheussliche Verbrechen begangen werden. Einige Fahrgäste im Bus fanden das wohl auch so und versuchten der Provokantin, (durch erlaubte freie Meinungsäusserung) davon zu überzeugen, dass sie auf dem falschen Weg ist . Der "alte Mann", der die KopftuchFrau hinaus komplementierte, um die Ruhe im Bus wieder her zu stellen, kann man vielleicht eine Ordnungswidrigkeit vorwerfen, vielleicht noch nicht einmal das. Erzählen Sie uns doch mal, sehr geehrter Herr Deliver, was Sie von den Iman halten, der in Barcelona eine MörderGruppe anführte. Ist der nun Märtürer oder Verbrecher? Gruss, Kritika
19.09.17
0:32
Kritika sagt:
Sabu sagt: « Ich glaube ich lese nicht recht, WER gibt Ihnen eigentlich das Recht, diesen Vorfall zu verharmlosen und das auch noch gut zu heißen? Nur weil eine junge Frau Kopftuch trägt? » -------- Es ist das Grundgesetz, verehrte / verehrter Sabu, und nicht Kritika, das die Meinungsfreiheit garantiert. Wenn einige Busfahrer den Islam verachten und provokatorisches Werben (mit Kopftuch) für diese Ideologie -- in deren Namen beinahe täglich scheussliche Vebrechen verübt werden -- verwerflich finden und das auch der KopftuchFrau mitteilen, dann üben sie ein Grundgesetzlich verbrieftes Recht aus. Der Vorfall zeigt, dass viele Bürger den Islam als eine Bedrohung empfinden, was auch durch vielen UmfrageErgebnissen gestützt ist. Kritika meint: Wo Demokratie ist, da ist der Islam bedeutungslos, wo der Islam herrscht, da gibt es keine Demokratie mehr.
20.09.17
0:52
Kritika sagt:
L.S. An Sabu, die/der schreibt: « Ich glaube ich lese nicht recht, WER gibt Ihnen eigentlich das Recht, diesen Vorfall zu verharmlosen und das auch noch gut zu heißen? Nur weil eine junge Frau Kopftuch trägt? » - - - -- Solange die Fahrgäste auf die provozierende Kopftuchfrau einreden, gibt das Grundgesetz - nicht Kritika - denen das Recht ihre Meinung, (zB. dass sie KopftuchTragen abstossend finden) frei zu äussern. Die Fahrgäste, welche die KopftuchFrau verbal kritisieren üben gerade das durch GG verbriefte Recht der freien Meinigsäusserung aus statt es - wie Sie meinen - mit Füssen zu treten. Ähnliche freie Meinungsäusserung kosteten in Islamische beherrschte Ländern meistens Freiheit oder Leben. Zum Glück ist Freie Meinungsäusserung in der BRD ausdrücklich erlaubt. Kritika vergibt keine Rechte, das haben Sie dann wohl tatsächlich "nicht recht" gelesen. Das Recht, seine kritische Meinung zu äussern steht jedem, auch Ihnen zu. Kritika verharmlost (wie Sie befürchten) keineswegs, die Verwerfliche Werbung der KopftuchFrau für eine Organitiation, in deren Namen beinahe täglich scheussliche Verbrechen begangen werden. Ihr Satz: « Die Menschen haben einfach den menschlichen und würdevollen Umgang miteinander verlernt!" » Empfinde ich zum Teil so wie Sie. Es trifft jedoch nach meiner Meinung beinahe ausschliesslich zu für Menschen, die streng nach einem antiken Buch leben, dass von den Anderen spricht als « diese sind schlimmer als das Vieh », deren fanatisierte Anhänger rücksichtslos mit Autos in die Menge fahren und Menschen töten, die ihnen nichts getan haben. Wenn jemand die Fahne dieser Ideologie, das Kopftuch, nun auch noch in solche Räume vor sich her trägt, dass jeder sie ständig "auf's Auge gedrückt bekommet" findet Kritika das sehr unangemessen. Andere versuchen manchmal der Provozierenden Frau klar zu machen, für welche Ideologie sie sich vor den Karren spannen lässt. Dann kann es zu Unruhe kommen, die in einen Bus nicht angebracht sind. So hat der "Ältere Herr" die Ruhe wiederher gestellt, indem er die Unruhestifterin entfernt hat. Es wäre besser gewesen, die KopftuchFrau hätte sich so benommen, dass es nicht nötig gewesen wäre. Kritika meint: Ohne Islam wäre die Welt wäre wesentlich friedlicher.
20.09.17
10:09
Angelina sagt:
Komisch, wenn ich im Minirock in deren Ländern herumlaufe und vergewaltigt und gesteinigt würde...bin ich selber Schuld, sagt der Musel. Mal nachdenken!!!!! Bitter, wieviele Deutsche hinter den Moslems stehen, anstatt ihre eigenen Landsleute im Kampf gegen die "Entdeutschung" und "Entchristung" zu unterstützen! Wir holen uns die Säge ins Land, die eines Tages den Ast, auf dem wir sitzen, ganz abgesägt hat...dreiviertel ist ja schon.
21.09.17
6:56
Manuel sagt:
@Sabu: Genau und wie passt das dann mit der islamischen Scharia zusammen? Oder mit dem mittelalterlichen islamischen Frauenbild, dass Frauen diesen Schleier aufzwingt?
30.09.17
16:53