
Laut einer Umfrage sei die große Mehrheit der Deutschen für ein Vollverschleierungs-Verbot. Die Lehrergewerkschaft hingegen hält Härte im Streit um Burka oder Nikab für kontraproduktiv.

In Osnabrück wurde das Tragen eines Gesichtsschleier am Abendgymnasium verboten. Die Diskussion um ein Burka-Verbot in Deutschland hält weiter an. Doch was ist wo verboten? – ein Überblick

Infolge der Burkini-Verbote an französischen Stränden, weichen nun viele muslimische Urlauber nach Italien aus. Dort werde ein verbot abgelehnt, weil man ein Miteinander fördern wolle.

Das Osnabrücker Verwaltungsgericht entschied im Fall einer muslimischen Schülerin, dass sie ein Abendgymnasium nicht mit Gesichtsschleier besuchen dürfe.

Die Debatte um die Burka hält an. Eine Kulturwissenschaftlerin rät, die eigenen Geschlechterrollen bezüglich der Kleidung kritisch zu hinterfragen.

Angestoßen von dem teilweise ausgeführten Burkini-Verbot in Frankreich, diskutiert nun auch Italien über ein mögliches Verbot. Christliche Geistliche sprechen sich jedoch stark dagegen aus.

Die Diskussion um ein mögliches Burka-Verbot in Deutschland hält weiter an. Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU) hatte zuvor entsprechenden Forderungen nach einem generellen Verbot eine Absage erteilt hat.

Erneut diskutiert Deutschland über das Kopftuch – dieses Mal im Gerichtssaal. Burak Altaş beschwert sich über inhaltsleere Argumente und ein fragwürdiges Grundgesetzverständnis.

Das Verwaltungsgericht Augsburg hatte das Kopftuchverbot gekippt. Nun spricht sich der Richtverband für ein Verbot aus, da ein Kopftuch das Vertrauen in die Justiz erschüttern könne.

Die Ingenieurin Asma Bougnaoui verliert ihren Job, weil sie bei der Arbeit ein Kopftuch trägt. Die Software-Expertin und ihr Arbeitgeber treffen sich vor Gericht wieder. Das Kopftuchverbot wandert bis zum Europäischen Gerichtshof.