
Der österreichische Verfassungsgerichtshof hat Anträge gegen das geplante Kopftuchverbot für Schülerinnen unter 14 Jahren als unzulässig zurückgewiesen. Über die Verfassungsmäßigkeit des Gesetzes entschieden die Richter jedoch noch nicht.

Eine Gruppe von Experten hat das Grundsatzprogramm der AfD, ihre Wahlprogramme und die Parlamentsanträge analysiert. Auch Äußerungen von Funktionären wurden für das Gutachten ausgewertet.

In Genf sollen gewählte Abgeordnete künftig keine sichtbaren religiösen Symbole mehr tragen dürfen. Das Verbot betrifft unter anderem das Kopftuch. Juristisch ist die Frage jedoch noch nicht entschieden.

Nach Angriffen auf Moscheen wird immer wieder derselbe Satz vorgebracht: „Bei denen daheim kannste auch keine Kirche bauen.“ Doch stimmt diese Behauptung überhaupt? Ein Faktencheck.

An der Lindenschule Buer in Melle sorgt ein Rundschreiben für Aufsehen: Schülerinnen dürfen im Schulgebäude keine Kopftücher tragen – Ausnahmen nur auf Antrag. Das Kultusministerium und die Stadt Melle prüfen den Vorgang.

Vereinsverbot und Durchsuchungen in mehreren Bundesländern: „Muslim Interaktiv“ wird aufgelöst, das Vermögen beschlagnahmt. Der Bundesinnenminister spricht unter anderem von aggressiven Forderungen nach einem Kalifat.

Die spanische Kleinstadt Jumilla untersagt muslimische Feste in städtischen Sporthallen. Die Regierung sieht darin Diskriminierung und fordert die Aufhebung des Verbots.

Ein Fitnessstudio verweigert einer Muslimin mit Kopftuch den Zutritt – nun hat das Amtsgericht Aachen entschieden: Die Hausordnung greife unzulässig in die Religionsfreiheit ein. Doch strukturelle Folgen bleiben aus.

Der CDU-Abgeordnete Marco Wanderwitz wirbt seit Langem für ein Verbot der AfD. Zusammen mit mehr als 100 Mitstreitern hat er nun einen entsprechenden Antrag in den Bundestag eingebracht.