
Vater erschossen, Schwester vergewaltigt – Rohingya schildern Schreckliches in dem Bericht einer Kinderrechtsorganisation. Das Leid nimmt auch nach der Flucht kein Ende: In den Flüchtlingslagern mangelt es an allem.

Aus einer in Dhaka veröffentlichten Statistik geht nun hervor, dass um die 37.000 Waisenkinder in den Flüchtlingslagern der Rohingya leben. 12,5 Prozent der Waisen hätten derzeit keine Unterkunft.

Die Situation der Rohingya-Muslime ist und bleibt verheerend. Nun schaltet sich auch Bangladeschs Oppositionsführerin Khaleda Zia ein und fordert die Rücknahme der Flüchtlinge.

Islamische Religionsgemeinschaften fordern die Aufnahme und Unterstützung von geflüchteten Rohingya und ein sofortiges Vorgehen gegen den Völkermord an ihnen.

Amnesty International liegen Beweise für eine ethnische Säuberung an den Rohingya vor. Ein UN-Hochkommisar nennt die Situation in Myanmar „ein Paradebeispiel für ethnische Säuberung“.

Die prekäre Lage der verfolgten Rohingya Muslime spitzt sich dramatisch zu. Die Berichte von Flüchtlingen und Warnungen von Beobachtern bestätigen sich – die UN sagen nun: Es sieht nach ethnischer Säuberung in Myanmar aus.

Circa eine Viertel Millionen Rohingya sind auf der Flucht. Das sind ungefähr 100.000 Menschen mehr als erwartet. Die Situation ist und bleibt verheerend.

Menschenrechtsorganisationen beklagen eine „systematische Unterdrückung“ von Muslimen in Myanmar, die sich nicht mehr nur auf die Rohingya beschränkt und fordern ein Ende der Menschenrechtsverletzungen in Burma.

Geschätzte zehntausende Rohingya befinden sich auf der Flucht aus Myanmar, aufgrund gewaltsamer Ausschreitungen. Die muslimische Minderheit wird ausgegrenzt und verfolgt.