
Die rechtsextreme Terrorgruppe „NSU“ ermordete zehn Menschen. Jahrelang ermittelte die Polizei im Umfeld der Opfer. Nun soll ein geplantes Dokumentationszentrum aufklären und Begegnungen schaffen.

Mindestens zehn Menschen hat der NSU ermordet. Radikalisiert hatten sich Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe in Thüringen. Nun erinnert unweit des Landtags ein Mahnmal an ihre Opfer.

Vor 20 Jahren ließen die Rechtsterroristen des NSU eine Nagelbombe in der Kölner Keupstraße explodieren. Jetzt besucht Bundespräsident Steinmeier die türkisch geprägte Straße.

20 Jahre ist es her, dass in Köln-Mülheim mehrere Menschen von einer Nagelbombe verletzt wurden. Der NRW-Ministerpräsident erinnert an den rechtsextremen Anschlag – und bittet die Opfer um Entschuldigung.

Mit NSU-Drohungen hat der Angeklagte Todesangst verbreitet. Das Frankfurter Landgericht verurteilte ihn zu fast sechs Jahren Haft. Anderthalb Jahre später ist das Urteil rechtskräftig.

Vor zehn Jahren soll er als Zeuge im NSU-Prozess nicht die Wahrheit gesagt haben – nun wurde ein ehemaliger Neonazi verurteilt.

Nach der Brandstiftung in einem Mehrfamilienhaus in Solingen gebe es laut Polizei bislang keinen „dringenden Tatverdacht“. Am Samstag folgten Hunderte Menschen einem Trauermarsch.

Ende 2011 flogen die rechtsterroristischen Umtriebe des NSU auf. Der Fall erschütterte weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Doch die Akte ist noch lange nicht geschlossen.

Die Erinnerung an die Verbrechen der NSU soll ein neuer Gedenkort wachhalten. Ein entsprechendes Konzept wurde fertiggestellt. Nun soll es den Angehörigen der NSU-Opfer vorgestellt werden.