
Hat nicht nur der Verfassungsschutz, sondern auch die Thüringer Polizei in der Vergangenheit Spitzel in der rechten Szene gehabt? Diese Frage begleitet den NSU-Ausschuss seit Jahren. Nun ist ein brisantes Dokument aufgetaucht.

Wurde der Kasseler Regierungspräsident auf seiner Terrasse von einem Rechtsextremisten erschossen? Diesem ungeheuerlichen Verdacht geht nun der Generalbundesanwalt nach. Steckt ein Netzwerk dahinter?

2004 ließ die Terrorzelle NSU in der Kölner Keupstraße eine Nagelbombe hochgehen. 15 Jahre später sind jetzt rechtsextremistische Drohbriefe aufgetaucht.

Bei Behörden in ganz Deutschland gehen mehr als 200 Mails mit massiven Drohungen ein. Unterschrieben sind sie mit „NSU 2.0“ oder „Nationalsozialistische Offensive“. Nun gibt es einen Verdächtigen.

Eine Frankfurter Anwältin erhält Drohmails vom „NSU 2.0“. Nun wird bekannt, dass es bundesweit eine ganze Serie solcher Schreiben gibt, bis hin zu Bombendrohungen.

Bei seinem Frankfurt-Besuch spricht Steinmeier auch mit der Anwältin, die Drohschreiben vom „NSU 2.0“ erhalten hat. Helfen soll nun ein Maßnahmenpaket des Innenministeriums.

Wieder macht die sächsische Polizei negative Schlagzeilen: Zwei Beamte sollen den Namen eines NSU-Terroristen als Tarnnamen verwendet haben – und nun den Dienst verlassen.

Auf „Feindeslisten“ von Rechtsextremisten sollen in Deutschland 35 000 Menschen stehen. Die meisten Namen davon wurden aus dem Nordosten geliefert. Die Linke kritisiert, dass die Betroffenen nicht informiert wurden.

Medienberichten zufolge befinden sich mehr als 25.000 Personen mit Namen, Telefonnummern und Adresse auf sogenannten „Feindeslisten“ von rechtsextremen Gruppen. Das BKA habe nur drei Personen informiert.