
Eine dreitägige Veranstaltung zu Rassismus in Chemnitz und Zwickau beleuchtet die Lage von Migranten in den neuen Bundesländern.

Anfang Oktober sägten Unbekannte den Gedenkbaum für das NSU-Opfer Enver Şimşek ab. Nun will die Stadt neue Bäume pflanzen.

Jahrelang blieb das Kerntrio des rechtsterroristischen NSU unentdeckt und konnte so zehn Morde begehen. Landtagspolitiker in Schwerin sehen den Verdacht bestätigt, dass einseitige Ermittlungen der Behörden die Mordserie begünstigten.

In mehreren Städten wurden wiederholt Mahnmale für NSU-Opfer angegriffen und beschädigt. Bundesinnenminister Seehofer warnt davor, solche Angriffe als Gesellschaft hinzunehmen.

Unbekannte haben in der Nacht zum Sonntag ein Denkmal mit einer Inschrift zum Gedenken an die NSU-Opfer zerstört. Zuvor wurde das Denkmal von Enver Şimşek entweiht.

Enver Şimşek war der erste Opfer des NSU-Terrors. In Zwickau haben Unbekannte seinen Mahnmal entweiht. Die Polizei ermittelt.

Nach etwa vier Jahren Arbeit legt der zweite Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss seinen Abschlussbericht vor. Darin üben die Abgeordneten scharfe Kritik am Innenministerium und werfen Sicherheitsbehörden vor, bei der Suche nach der Terrorzelle versagt zu haben.

Vor wenigen Wochen gewinnen Journalisten vor Gericht: Der Verfassungsschutz muss Fragen zum Hauptverdächtigen im Mordfall Lübcke und NSU beantworten.

Nach jahrelanger Arbeit ziehen die Mitglieder im Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss Bilanz. Mit dem Abschlussbericht sind aber nicht alle einverstanden.

Der NSU-Terror hat Deutschland erschüttert. Auch weil die Sicherheitsbehörden über Jahre in die falsche Richtung ermittelt hatten. NSU ist bis heute ein Synonym für rechten Terror.