
In Hannover kamen 100 Teilnehmer und Teilnehmerinnen beim ersten christlich-muslimischen Forum in Niedersachsen zusammen. Veranstalter waren die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannover, die Bistümer Hildesheim und Osnabrück sowie die SCHURA Niedersachsen.

Sammelunterkünfte boten Flüchtlingen nach der Ankunft ein schnelles Dach über dem Kopf. Etliche bleiben aber auch nach der Anerkennung in der Unterkunft hängen, weil sie keine Wohnung finden. Dies führt zu unhaltbaren Zuständen, kritisiert der Flüchtlingsrat.

Die erhöhte Gewaltbereitschaft der rechten Szene macht auch Behörden in Niedersachsen Sorge. Die Polizei will Rechtsextreme verstärkt ins Visier nehmen.

Die CDU-Fraktion in Niedersachsen will das Schächten von Tieren ausnahmslos verbieten. Das stößt bei Muslimen und Juden auf Empörung.

Die Niedersächsische Landesregierung bringt einen Gesetzesentwurf ein, der das Tragen religiöser Symbole für Richter und Staatsanwälte verbietet. Islamische Religionsgemeinschaften lehnen das Vorhaben ab.

Die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf (SPD), hat dem Vorstoß der CDU-Fraktion für ein Schächtverbot eine klare Absage erteilt. Muslime sehen hinter dem Vorstoß nur eine Scheindebatte.

Die niedersächsische CDU prüft ein Verbot von Ausnahmegenehmigungen zum Schächten. Muslimische und jüdische Vertreter kritisieren diesen Vorstoß.

Obwohl die Zahl der Schüler in Niedersachsen, die keiner Religion zugehören, weiter steigt, ist das Interesse am Religionsunterricht an Schulen hoch.

In Niedersachsen nahmen 2018 4000 muslimische Schüler am Islamunterricht teil. Der Ausbau stockt, aufgrund fehlender Islamlehrer.