Für Insassen bayerischer Gefängnisse gibt es Angebote christlicher Seelsorger. Aber was ist mit muslimischen Häftlingen? Bei ihnen, so sagen Experten, besteht sogar die Gefahr, dass sie sich im Gefängnis „radikalisieren“. Können Imame als Gefängnis-Seelsorger das verhindern?
Ein französischer Bürgermeister fordert Verbot des Islams. Der Parteifreund des ehemaligen Staatspräsidenten der französischen Republik Nicolas Sarkozy, möchte, dass nach dem 18. Oktober 2017 alle Muslime ihre Bürgerrechte verlieren.
Der Präsident der Föderation Islamischer Dachorganisationen in der Schweiz, zu dem 150 Islam-Zentren angehören, ist am Donnerstag verstorben. Er wurde 73 Jahre alt.

„Die Kunst ist frei“. Frei von Debatten und Grenzen. Künstler mit muslimischem Migrationshintergrund nutzen diese Freiheit und zeigen deutlich: Wir gehören zu Deutschland. Heute der Filmemacher Mirza Odabaşı.
„Muslime, die Nazis von heute“. Wegen diesem Facebook-Eintrag musste der Musiker David Klein aus Basel vor Gericht. Mit dem Urteil der Staatsanwaltschaft ist er aber nicht einverstanden und zieht es weiter.
Rund jeder vierte Einwohner im Südwesten hat ausländische Wurzeln. Ein neues Gesetz soll die Chance zum Moscheebesuch an Feiertagen stärker gesetzlich verankern. Arbeitgeber sehen das auch als zusätzliche Belastung für Unternehmen.
Seit August hatte der Verfassungsschutz die mutmaßlichen Rechtsextremisten im Visier – jetzt griff die Polizei ein. Statusnachrichten wie: „Nein, der Islam gehört eben nicht zu Deutschland, denn wir wollen hier kein finsterstes Mittelalter!“ stehen auf dem Facebook-Alltag der „Oldschool Society“.
„Prävention“ und „Extremismus“, zwei Begriffe die das öffentliche Islambild dominieren. Die Konzentration auf den sicherheitspolitischen Umgang mit Muslimen rückt die wertvolle Arbeit von Moscheegemeinden in den Hintergrund. Ein Umstand, den Ali Mete nicht unkommentiert lassen möchte.
In Ungarn leben etwa 20.000 Muslime. Wenig ist über sie bekannt, obwohl schon im 9. Jahrhundert muslimische Stämme in das Land kamen. Ahmet Barışçıl hat mit György Jakab, einem Muslim aus Ungarn, gesprochen.