
Während der Corona-Pandemie sind in vielen Städten öffentliche Gebetsrufe zu hören. Was für eine Bedeutung sie für Muslime und darüber hinaus haben, beschreibt Murat Gümüş.

Der Koordinationsrat der Muslime (KRM) begrüßt die geplante schrittweise Normalisierung des religiösen Lebens in Moscheen und anderen Gotteshäusern.

In Frankreich wurde die Eingangstür einer Moschee mit islamfeindlichen Parolen beschmiert. Der Bürgermeister hat die Tat auf Schärfste verurteilt.

Der rechtsextreme Attentäter von Halle hatte sich den Anschlag in Christchurch zum Vorbild genommen und wollte ursprünglich Moscheen angreifen.

Als Zeichen der Solidarität hat die Dar as-Salam Moschee in Berlin öffentlich zum Gebet ausgerufen. Als es zu einer Massenversammlung kam, wurden weitere Gebetsrufe verboten.

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat den Kirchen, Moscheen und Synagogen für die Kooperation in der Corona-Krise gedankt.

Die Corona-Krise betrifft auch die Moscheen. Alle Gemeinschaftsgebete und Veranstaltungen wurden ausgesetzt. Unter dem Hashtag #MissMyMosque erzählen Muslime über die Bedeutung der Moschee.

In Brandenburg stieg die politisch motivierte Kriminalität auf den höchsten Stand seit 2001. Vergangenes Jahr gab es 124 Angriffe auf Moscheen.

Brandanschläge, Schmierereien, eingeschlagene Fensterscheiben, verwüstete Gebetsräume und Bombendrohungen. Die Angriffe auf Moscheen häufen sich – und hinterlassen Spuren. So wie in Ulm. IslamiQ hat die Gemeinde vor Ort besucht.