
17 christliche und muslimische Geistliche nehmen an einer Tagung in Hamburg über Religionen und Gerechtigkeit in der Gesellschaft teil. Dabei wird klar: Das interreligiöse Gespräch ist ein Schlüssel zum Zusammenleben.
In der Toskana hat ein Bischof das Verrichten der Gebete für die muslimischen Flüchtlinge untersagt. Zuvor hatten Priester den Flüchtlingen diese Möglichkeit angeboten.

Bayerns früherer Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) hat sich dafür ausgesprochen, muslimische Sozialarbeiter in kirchlichen Institutionen einzustellen. Dazu müsste die „ACK-Klausel“ geändert werden.

Immer öfter stehen Kirchen leer, weil Instandhaltungskosten zu hoch sind oder Gottesdienste nicht besucht werden. Diese Gebäude werden manchmal auch zu Moscheen umfunktioniert.
Weder die Anwohner noch die Architektur stehen dem Umbau einer Hamburger Kirche in eine Moschee im Wege. Eher sind es die Kosten. Nun aber hat das Islamische Zentrum Al-Nour einen potenten Sponsoren gefunden.
In Siegen ist eine Menschenkette mit 2000 Teilnehmern zwischen einer Moschee und einer Kirche geplant. Das Projekt „Füreinander“ wurde vom Runden Tisch der Religionen organisiert und dient der Verständigung und Toleranz in der Stadt.
Die Christlich-Islamische Gesellschaft ruft zum Dialogprojekt „Mein Gott Dein Gott- Glaube im Austausch“ ein. Muslimische und christliche Gemeinden laden sich gegenseitig in ihre Gotteshäuser und zur Teilnahme an ihren Gottesdiensten ein, um einander kennenzulernen.
Nach der Attentat-Serie auf Kirchen in den US-Südstaaten haben Muslime Geld für die Sanierung der Gotteshäuser gesammelt. Insgesamt kamen 30.000 Dollar zusammen.