
Die Zahl rassistischer Angriffe ist im Vergleich zu 2024 zwar gesunken – doch es sind noch immer deutlich mehr als in den Jahren zuvor. Beratungsstellen zeigen sich deshalb alarmiert. Grund dafür ist die steigende rechte Gewalt.

Diskriminierungen, Beleidigungen und Gewalt gegen Muslime haben zugenommen. Ein neues Lagebild der Meldestelle Claim registriert für 2025 insgesamt 4.096 antimuslimische Vorfälle und warnt vor einem hohen Dunkelfeld.

Seit dem Gaza-Krieg werden Muslime und Juden in Europa angefeindet. Manche Politiker schlagen Nutzen daraus. Experten des Europarats sind besorgt.

Die DITIB-Antidiskriminierungsstelle hat einen Bericht zu „Moscheeübergriffe“ für das Jahr 2022 veröffentlicht. Insgesamt wurden 35 Angriffe auf Moscheen erfasst.

In Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der politisch motivierten Angriffe auf Muslime und Juden gestiegen. Das häufigste Motiv: Rechtsextremismus.

Die US-Organisation CAIR berichtet über eine drastische Zunahme islamfeindlicher und antisemitischer Übergriffe im Jahr 2016. Dies sei auf die Rhetorik des US-Präsidenten zurückzuführen.
Die Muslimische Jugend Deutschland (MJD) wird aus dem Jahresbericht des Bundesamtes für Verfassungsschutz gestrichen. Erwähnt wird sie lediglich in einer Randnotiz des Berichtes.
Die US-Amerikanische Kommission für internationale Religionsfreiheit veröffentlichte kürzlich ihren Jahresbericht, worin die Missachtung von Religionsfreiheit in verschiedenen Ländern der Welt dokumentiert wird. Auch Deutschland wird im aktuellen Bericht wegen Verstößen gegen die Religionsfreiheit aufgeführt.