
Kein Ende des Genozids in Gaza in Sicht: Israels Sicherheitskabinett beschließt Offensive auf Gaza-Stadt. Die Bundesregierung kündigt an, Waffenexporte nach Israel einzuschränken.

Fünf deutsche Städte wollen verletzte oder traumatisierte Kinder aus dem Gazastreifen oder Israel aufnehmen. Dazu müsste der Bund aber die Voraussetzungen schaffen.

Trotz interner Bedenken drängt Netanjahu auf die vollständige Besetzung Gazas – ein Schritt, der weniger sicherheitspolitisch als ideologisch motiviert scheint.

Journalisten können seit Beginn von Israels Militäroffensive im Gazastreifen nach dem 7. Oktober 2023 nicht von dort berichten. Aus Flugzeugen mit Hilfsgütern gelingen aber seltene Nahaufnahmen.

Israelische Menschenrechtsorganisationen wie B’Tselem und Ärzte für Menschenrechte Israel bezeichnen das Vorgehen der Regierung in Gaza erstmals als Genozid – ein historischer Tabubruch.

Die Wiederaufnahme größerer Hilfslieferungen in den Gazastreifen wird von UN-Organisationen begrüßt. Es brauche jedoch noch viel mehr. Derweil setzt Israel seine Angriffe fort.

Eine interne Untersuchung von USAID entkräftet zentrale Vorwürfe gegen die Hamas: Es gibt keine Beweise, dass sie systematisch Hilfsgüter unterschlägt. Dennoch hält die US-Regierung an ihrer Erzählung fest.

28 Staaten fordern ein sofortiges Ende des Genozids in Gaza und verurteilen Israels Blockade humanitärer Hilfe scharf – Deutschland schweigt.

Die humanitäre Lage der Zivilbevölkerung im Gazastreifen soll durch zusätzliche Hilfslieferungen verbessert werden. Israel hat einem entsprechenden Abkommen nach europäischem Druck zugestimmt.