
Israel verschärft die illegale Besatzung Palästinas: Neue Beschlüsse erleichtern Landraub, Siedlungsbau und Entrechtung. Was als Verwaltung gilt, ist Teil eines fortgesetzten Genozids und eines Apartheid-Systems.

Die israelische Regierung treibt die illegale Besiedlung voran. Zehntausende wurden vertrieben, über eintausend Palästinenser getötet. Die Vereinten Nationen rufen nach Sanktionen.

Israels Armee soll internen Einschätzungen zufolge inzwischen ähnliche Opferzahlen nennen wie die palästinensischen Gesundheitsbehörden. Offiziell äußert sich das Militär weiterhin zurückhaltend.

Israelische Einsatzkräfte haben mit Bulldozern Gebäude des UN-Palästinenserhilfswerks UNRWA in Ost-Jerusalem zerstört. Die Vereinten Nationen und die Bundesregierung verurteilen das Vorgehen scharf.

Taibeh ist das letzte palästinensische rein christliche Dorf. Aber auch hier hält die Abwanderung an. Seine Bewohner hoffen auf internationale Unterstützung gegen Israel, vor allem gegen die zunehmende Gewalt radikaler Siedler.

Die Gewalt israelischer Siedler gegen Palästinenser im besetzten Westjordanland nimmt weiter zu und bleibt weitgehend straflos. Palästinenser zahlen dafür täglich den Preis.

Unbekannte haben in Hannover die Zentralmoscheen von IGMG und DITIB mit politischen Parolen beschmiert. Die Gemeinden reagieren bestürzt – die Polizei ermittelt.

Das Treffen zwischen Merz und Netanjahu wirft angesichts des IStGH-Haftbefehls grundlegende Fragen zu Deutschlands außenpolitischer Haltung und seinen völkerrechtlichen Verpflichtungen auf.

Ein UN-Bericht wirft Israel völkermörderische Praktiken und gezielte Expansion vor – und fordert klaren internationalen Druck zum Schutz der Palästinenser.