
Nicaragua wirft Deutschland vor, Israel durch politische und militärische Unterstützung bei einem möglichen Völkermord im Gazastreifen zu helfen. Nun beginnt die Verhandlung in Den Haag.

Der israelische Verteidigungsminister will – wie viele seiner Amtskollegen – den Gazastreifen ohne Palästinenser. Er wartet auf das grüne Licht aus den USA für seine Pläne, zuversichtlich, dass es irgendwann kommen wird.

Illegal israelische Siedler haben in einem Dorf im besetzten Westjordanland eine Moschee in Brand gesetzt. Die Tatverdächtigen hätten auch Graffiti in hebräischer Sprache hinterlassen.

Die Bundesregierung sieht erhebliche verfassungsrechtliche Risiken bei einem Gesetzentwurf aus Hessen. Dieser soll die öffentliche Leugnung des Existenzrechts Israels unter Strafe stellen.

Israels Minister für Nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, fordert ein deutlich härteres Vorgehen im Gazastreifen. In einem Podcast sprach er sich dafür aus, jede Nacht 30 bis 40 Palästinenser zu töten.

Die Gebetsstätten auf dem Jerusalemer Tempelberg zählen zu den heiligsten Orten des Islams. Gleichzeitig fordern radikale Juden hier die israelische Kontrolle. Muslimische Länder warnen vor einer Eskalation.

Das israelische Parlament hat eine erste Lesung eines Gesetzentwurfs verabschiedet, der den Einsatz von Lautsprechern an Gotteshäusern einschränken soll. Kritiker sehen darin eine gezielte Einschränkung des muslimischen Gebetsrufs.

Die UN setzt israelische Behörden wegen Vorwürfen sexualisierter Gewalt gegen palästinensische Gefangene auf ihre schwarze Liste. Israel weist die Anschuldigungen zurück.

Hessen will über den Bundesrat erreichen, dass die Leugnung des Existenzrechts Israels unter Strafe gestellt wird. Ein Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes im Bundestag erhebt Bedenken.