In einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion benennt die Bundesregierung erstmals ein Phänomen des „Anti-Islam-Extremismus“. Trotzdem werden offen Hass verbreitende Blogs weiterhin nicht als extremistisch eingestuft.
Muslime begehen heute die „Nacht der Vergebung“. In ihr sind die „Tore der Barmherzigkeit“ weit geöffnet und die Gläubigen konzentrieren sich kurz vor Beginn des Ramadans auf ihre Gottesdienste.
Die Debatten um Parallelgesellschaften, in denen sich mutmaßlich Gruppen von der Gesellschaft abschotten, führen an den wahren Problemen der Integration vorbei. Rosemarie Sackmann zeigt, wie die Debatten auch genutzt werden, um die staatliche Autorität zu stärken.
Der Monat Ramadan steht kurz bevor. Daher beschäftigen wir uns in unserer Reihe „Ein Hadith – Ein Gedanke“ ab heute mit dem Thema „Fasten im Ramadan“. Schließlich ist der Fastenmonat auch eine Möglichkeit, um Vergebung für die eigenen Sünden zu erlangen.
In einem Gastbeitrag für den Kölner Stadt-Anzeiger fordert der frühere Bundespräsident Christian Wulff einen neuen Umgang mit Bürgern ausländischer Herkunft. Hintergrund ist auch der Nagelbomben-Anschlag in der Kölner Keupstraße vor zehn Jahren.
Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) haben anlässlich des Tages der Organspende in Berlin ihre neue gemeinsame Organspende-Kampagne vorgestellt. Auch Muslime betrifft das Thema.
Satire ist eine Form der Gesellschaftskritik, die auch Muslime betreffen kann. Das englischsprachige Online-Magazin „IslamicaNews“ versucht auf dem schmalen Grat zwischen Kritik und Achtung zu balancieren.
Das digitale Zeitalter stellt auch Muslime vor neue Herausforderungen. Soziale Medien haben einen starken Einfluss auf europäische Muslime, schreibt Ilknur Küçük und beschreibt eine Entwicklung weg von bisherigen Identitätsmustern zu neuen Gemeinschaften durch das Netz.
Die NSU-Morde waren ein Schock und der antimuslimische Rassismus ist tief im Denken und in der Kultur der Gesellschaft verwurzelt, sagt Jürgen Micksch. Wir sprachen mit ihm über seine Arbeit und den Antrieb für sein Engagement.
Die Ankündigung des Hamburger Verfassungsschutzes, die Islamische Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) nicht mehr zu beobachten hat zu Schlagzeilen wie „IGMG ist nicht verfassungsfeindlich“ geführt. Engin Karahan geht der Frage nach, was diese Entscheidung konkret für die Gesellschaft und die Gemeinden der IGMG bedeutet.