
Schätzungen zufolge gehören der Bundeswehr zwischen 1200 und 1600 Soldaten islamischen Glaubens an. Eine von ihnen ist Nariman Reinke, Hauptfeldwebel mit Eltern aus Marokko. Sie meint, die Bundeswehrführung müsse mehr für Muslime tun.

Nach den Kölner Übergriffen wurde Nariman Reinke mit schlechten Witzen über arabische Männer und Islamfeindlichkeit konfrontiert. Irgendwann reichte es der Bundeswehrsoldatin: Sie postete einen Beitrag gegen Rassismus auf Facebook, der hohe Wellen schlug.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen will den Bedarf an Militär-Imamen in der Bundeswehr prüfen. Schätzungen zufolge gibt es etwa 1 600 Muslime unter 177 000 Soldaten.